{"id":182880,"date":"2020-02-11T14:58:11","date_gmt":"2020-02-11T12:58:11","guid":{"rendered":"https:\/\/www.huntersfriend.eu\/?page_id=182880"},"modified":"2020-03-02T10:41:26","modified_gmt":"2020-03-02T08:41:26","slug":"pfeil-hilfe","status":"publish","type":"page","link":"https:\/\/www.huntersfriend.eu\/de\/wir-konnen-helfen\/pfeil-hilfe\/","title":{"rendered":"Pfeil Hilfe"},"content":{"rendered":"\n\t<section class=\"section\" id=\"section_1273317757\">\n\t\t<div class=\"section-bg fill\" >\n\t\t\t\t\t\t\t\t\t\n\t\t\t\n\n\t\t<\/div>\n\n\t\t\n\n\t\t<div class=\"section-content relative\">\n\t\t\t\n\t<div id=\"gap-1253741403\" class=\"gap-element clearfix\" style=\"display:block; height:auto;\">\n\t\t\n<style>\n#gap-1253741403 {\n  padding-top: 20px;\n}\n<\/style>\n\t<\/div>\n\t\n<div class=\"container section-title-container\" ><h1 class=\"section-title section-title-center\"><b aria-hidden=\"true\"><\/b><span class=\"section-title-main\" >Carbonpfeil Grundlagen und Mess-Standards<\/span><b aria-hidden=\"true\"><\/b><\/h1><\/div>\n<div class=\"row align-center\"  id=\"row-45130068\">\n\n\t<div id=\"col-46804495\" class=\"col medium-12 small-12 large-8\"  >\n\t\t\t\t<div class=\"col-inner\"  >\n\t\t\t\n\t\t\t\n\n\t\t<div class=\"tabbed-content\">\n\t\t\t<h4 class=\"uppercase text-left\">Carbonpfeil Auswahl und Recherche Anleitung<\/h4>\n\t\t\t<ul class=\"nav nav-line nav-uppercase nav-size-large nav-left\" role=\"tablist\"><li id=\"tab-grundlagen-und-messungen--\" class=\"tab active has-icon\" role=\"presentation\"><a href=\"#tab_grundlagen-und-messungen--\" role=\"tab\" aria-selected=\"true\" aria-controls=\"tab_grundlagen-und-messungen--\"><span>Grundlagen und Messungen -<\/span><\/a><\/li>\n<li id=\"tab-spine-wert--\" class=\"tab has-icon\" role=\"presentation\"><a href=\"#tab_spine-wert--\" tabindex=\"-1\" role=\"tab\" aria-selected=\"false\" aria-controls=\"tab_spine-wert--\"><span>Spine Wert -<\/span><\/a><\/li>\n<li id=\"tab-spezifikationen--\" class=\"tab has-icon\" role=\"presentation\"><a href=\"#tab_spezifikationen--\" tabindex=\"-1\" role=\"tab\" aria-selected=\"false\" aria-controls=\"tab_spezifikationen--\"><span>Spezifikationen -<\/span><\/a><\/li>\n<li id=\"tab-befiederung--\" class=\"tab has-icon\" role=\"presentation\"><a href=\"#tab_befiederung--\" tabindex=\"-1\" role=\"tab\" aria-selected=\"false\" aria-controls=\"tab_befiederung--\"><span>Befiederung -<\/span><\/a><\/li>\n<li id=\"tab-masse,-gewicht-und-kinetische-energie\" class=\"tab has-icon\" role=\"presentation\"><a href=\"#tab_masse,-gewicht-und-kinetische-energie\" tabindex=\"-1\" role=\"tab\" aria-selected=\"false\" aria-controls=\"tab_masse,-gewicht-und-kinetische-energie\"><span>Masse, Gewicht und Kinetische Energie<\/span><\/a><\/li><\/ul><div class=\"tab-panels\"><div id=\"tab_grundlagen-und-messungen--\" class=\"panel active entry-content\" role=\"tabpanel\" aria-labelledby=\"tab-grundlagen-und-messungen--\">\n<h2>Grundlagen und Messungen<\/h2>\n<h3><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/www.huntersfriend.com\/assets\/images\/arrows-bigbox.jpg\" alt=\"carbon arrows from a big box store\" align=\"right\" border=\"1\" \/>Richtige Pfeile sind essenziell<\/h3>\n<p>Wenn Du einer von den vielen Bogenj\u00e4gern bist, die ihre Pfeile aussuchen, indem sie jede Saison eine Hand voll Pfeile aus dem Eimer mit den diversen Pfeilen im lokalen Gesch\u00e4ft greifen, wirst Du wahrscheinlich \u00fcberrascht sein, dass Du Dich selbst betrogen hast.<br \/>\nDen richtigen Pfeil zu schie\u00dfen wird Deine Pr\u00e4zision und Deinen Erfolg im Feld enorm verbessern \u2013 und das f\u00fcr weniger Geld, als Du vermuten w\u00fcrdest. Wenn Du zuverl\u00e4ssig pr\u00e4zise mit Deinem Compoundbogen schie\u00dfen m\u00f6chtest, dann m\u00fcssen Deine Pfeile speziell auf Deinen Bogen abgestimmt sein. Es gibt nicht den einen Pfeil, der f\u00fcr jeden passt. Ein unpassend abgemessener und schlecht konstruierter Pfeil wird nicht nur unberechenbar fliegen und Deine Genauigkeit enorm verschlechtern, sondern kann sogar ein Sicherheitsrisiko f\u00fcr Dich und Deinen teuren Bogen darstellen. Wenn es Dir mit der Bogenjagd also Ernst ist, dann schuldest Du es Dir und dem Wild, das Du bejagst, die richtige Munition bzw. den richtigen Pfeil zu verwenden. Modernes Bogenschie\u00dfen ist ein semi-technischer Sport. Es gibt einige technische Aspekte, die man bedenken muss, wenn man Pfeile ausw\u00e4hlt: richtiger Spinewert (Steifegrad des Pfeils), FOC Balance (Front of centre Balance des Pfeils, wenn Spitze und Federn angebracht sind), Gewicht, Geradheit, Material der Befiederung, Winkel der Befiederung, Pfeill\u00e4nge, etc.<br \/>\nKeine Sorge, wenn Du Dir an diesem Punkt etwas verloren vorkommst. Genau genommen ist das keine Raketenwissenschaft \u2013 diese Online Anleitung wird Dir alle n\u00f6tigen Informationen zur Verf\u00fcgung stellen, um den passenden Pfeil f\u00fcr Deinen Bogen auszusuchen. Der n\u00e4chste Abschnitt f\u00fchrt Dich Schritt f\u00fcr Schritt durch den Prozess, der n\u00f6tig ist um Deine individuellen Carbonpfeile passend zu Deinem Bogen, Deiner Verwendung und Deinem Budget auszuw\u00e4hlen und zu bestellen. Wir hoffen, Du findest diesen Abschnitt hilfreich.<\/p>\n<h3>Teile eines Pfeiles<\/h3>\n<p>Die Teile eines Pfeiles sind recht simpel, aber wir werden uns im Laufe dieser Anleitung immer wieder darauf beziehen. Also bevor wir richtig in die Materie einsteigen, wollen wir zun\u00e4chst die n\u00f6tigen Begriffe definieren. Die Grundlage eines jeden Pfeiles ist der SCHAFT, ein langes, hohles Rohr, \u00fcblicherweise aus Aluminium oder Carbon\/ Graphit Verbundmaterial. Das hintere Ende des Pfeiles wird mit einem kleinen gabelf\u00f6rmigen Plastikteil, der NOCKE ausgestattet, die den Pfeil mit der Bogensehne verbindet. Am vorderen Ende des Pfeiles gibt es einen kleinen Einsatz aus Aluminium (manchmal auch Plastik). Dieser EINSATZ wird in den Schaft eingeklebt und verf\u00fcgt \u00fcber ein Innengewinde, in das die SPITZE eingeschraubt werden kann. Die Spitze ist das funktionale Ende des Pfeiles und muss nicht zwangsl\u00e4ufig eine Trainingsspitze sein (wie hier abgebildet). Ein Standard 8-32 Einsatz gibt Dir die M\u00f6glichkeit eine Vielzahl verschiedener Spitzen an demselben Pfeil zu verwenden (Broadheads = Jagdspitzen; Judospitzen; Bluntspitzen = stumpf; Feldspitzen; etc.). Das letzte Teil ist die BEFIEDERUNG \u2013 die Fl\u00fcgel des Pfeiles. Die Befiederung eines Pfeiles besteht meistens aus bunten, parabelf\u00f6rmigen, weichen Plastikfedern (= Vanes) oder aus echten Federn. In den meisten F\u00e4llen werden die drei Federn mit gleichm\u00e4\u00dfigem Abstand in einem kreisf\u00f6rmigen Muster an den Pfeil geklebt, wobei zwei Federn die gleiche Farbe (Hennen-Federn) haben und die dritte Feder eine andere Farbe hat (Hahnen-Feder).<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/www.huntersfriend.com\/assets\/images\/arrow-parts1.jpg\" alt=\"parts of an arrow diagram\" \/><\/p>\n<h2>Pfeill\u00e4nge<\/h2>\n<h3>Mess-Standard<\/h3>\n<p>Die Standard AMO Methode einen Pfeil zu messen ist der Abstand zwischen dem Boden der Nocke (also da, wo die Sehne in der Nocke liegt) bis zum Ende des Pfeils, ohne die Spitze oder den Einsatz. Wir messen und k\u00fcrzen alle Pfeile nach dieser standardisierten AMO Methode (jetzt ATA) auf L\u00e4nge. Es sei darauf hingewiesen, dass manche H\u00e4ndler nicht mit dem AMO Branchenstandard vertraut sein k\u00f6nnten und die AMO L\u00e4nge des Pfeiles unter Umst\u00e4nden mit der Schaftl\u00e4nge oder der Ende-zu-Ende Gesamtl\u00e4nge verwechseln, was beides andere Werte ergibt als die AMO Messung. Vertraue also niemals blind den angegebenen Messungen Deiner Pfeile. Wenn Du Ersatz f\u00fcr Deine bestehenden Pfeile kaufst, stell sicher, dass Du selbst nachmisst, bevor Du individuelle Carbonpfeile bestellst. Wenn ein Pfeil erst gek\u00fcrzt ist, kann es nicht r\u00fcckg\u00e4ngig gemacht werden. Die alte Schreinerregel, zweimal messen, einmal s\u00e4gen gilt also auch hier. Wenn Du bereits Pfeile hast, die zu Deinem Bogen passen, miss einfach nach dieser Methode und bestelle die gleiche Gr\u00f6\u00dfe. Wenn Du nicht sicher bist, welche Pfeill\u00e4nge zu Deinem Bogen passt, wird Dir der n\u00e4chste Abschnitt Klarheit verschaffen.<\/p>\n<h3>Notwendige Pfeill\u00e4nge<\/h3>\n<p>Die richtige Pfeill\u00e4nge h\u00e4ngt von einer Reihe von Faktoren ab: die Auszugsl\u00e4nge des Bogens, die Art von Bogen, die Position der Pfeilauflage. Bevor wir n\u00e4her darauf eingehen, wollen wir kurz erl\u00e4utern, wie die Auszugsl\u00e4nge eines Bogens gemessen wird. Offiziell kann die eingestellte Auszugsl\u00e4nge eines Bogens ermittelt werden, indem der Abstand zwischen der Nut in der Nocke und einem Punkt 1,75\u201c hinter dem Drehpunkt des Griffes gemessen wird, wenn der Bogen vollst\u00e4ndig ausgezogen ist. Man kann also in etwa sagen, dass die Auszugsl\u00e4nge eines Bogens vom Nockpunkt bis zur Vorderseite des Bogen-Mittelst\u00fcckes reicht, wenn der Bogen vollst\u00e4ndig ausgezogen ist.<br \/>\nWenn Du also einen 29\u201c Pfeil ziehst und der Einsatz des Pfeiles mit dem Mittelst\u00fcck des Bogens auf einer H\u00f6he ist, dann ist der Bogen auf ca. 29\u201c Auszugsl\u00e4nge eingestellt. Wow! Gut, dass wir das gekl\u00e4rt haben. Viele Leute denken, dass die Auszugsl\u00e4nge eines Bogens und die Pfeill\u00e4nge \u00fcbereinstimmen m\u00fcssen, aber das ist nicht notwendigerweise korrekt. Bei modernen Compoundb\u00f6gen sitzt die Pfeilauflage \u00fcblicherweise deutlich innerhalb der Au\u00dfenseite des Mittelst\u00fcckes. Bei den Meisten Konfigurationen ist es also absolut akzeptabel Pfeile zu verwenden, die etwas k\u00fcrzer sind, als die eingestellte Auszugsl\u00e4nge des Bogens. So lange die Pfeile ausreichend \u00fcber die Pfeilauflage hinausragen (wir sagen mindestens 1\u201c hinter der Pfeilauflage), dann ist die Pfeill\u00e4nge ausreichend.<\/p>\n<h3><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/www.huntersfriend.com\/assets\/images\/arrow-obstructed.jpg\" alt=\"arrow too short obstructed path shot\" align=\"right\" \/>Sicherheitsalarm<\/h3>\n<p>Pfeile, die zu kurz f\u00fcr Deine Bogenkonfiguration sind, stellen eine ernsthafte Gefahr dar. Auch ein Pfeil, der gerade so lang genug ist, ist zu kurz. Um Sicherheit zu gew\u00e4hrleisten, solltest Du immer pr\u00fcfen, dass Deine Pfeile mindestens 1\u201c \u00fcber die Pfeilauflage hinausragen, wenn der Bogen voll ausgezogen ist. Ein bisschen zus\u00e4tzliche Pfeill\u00e4nge gibt den Pfeilen ein wichtiges St\u00fcck zus\u00e4tzlicher Sicherheit. Ein bisschen zu lang ist ok, ein bisschen zu kurz nicht. Ein Pfeil, der zu kurz ist, kann hinter die Pfeilauflage rutschen, wenn der Bogen voll ausgezogen wird. Wenn das passiert und Du bemerkst es nicht, bevor Du schie\u00dft, kann sich der Pfeil beim ausl\u00f6sen des Schusses biegen und brechen, wodurch unter Umst\u00e4nden Carbonsplitter in Richtung Deines Arms oder Deiner Hand fliegen. Diese Art von abgelenktem Schuss kann fatale Folgen haben. Schau Dir unsere Arrow Safety Warning Seite an, wenn Du die grausamen Details sehen willst. Leider k\u00fcrzen manche Sch\u00fctzen (und H\u00e4ndler) Pfeile absichtlich sehr nah an der Pfeilauflage, um das Pfeilgewicht zu minimieren und die gr\u00f6\u00dftm\u00f6gliche Pfeilgeschwindigkeit zu erzielen, aber diese Methode geht auf Kosten der Sicherheit. Die zus\u00e4tzlichen 1-3 fps, die ein gerade so ausreichend langer Pfeil bringt, sind das Risiko einen Pfeil im Unterarm stecken zu haben, einfach nicht wert. Verschie\u00df also niemals zu kurze Pfeile.<\/p>\n<h3>Geh auf Nummer sicher<\/h3>\n<p>Sei besonders vorsichtig, wenn Du die Auszugsl\u00e4nge an den Rollen Deines Bogens einstellst. Wenn Du zum Beispiel die Auszugsl\u00e4nge von 28\u201c auf 29\u201c verstellst und Deine Pfeile urspr\u00fcnglich 3\/4&#8243; \u00dcberstand hatten, sind sie bei der neuen Einstellung pl\u00f6tzlich 1\/4&#8243; zu kurz. Wir empfehlen au\u00dferdem nicht blind auf die Beschriftung am Bogen zu vertrauen, die die Auszugsl\u00e4nge anzeigt. Miss selber nach. In vielen F\u00e4llen weichen die Aufkleber des Herstellers und die tats\u00e4chliche Auszugsl\u00e4nge voneinander ab, insbesondere bei \u00e4lteren gebrauchten B\u00f6gen. Da das Verstellen der Auszugsl\u00e4nge bedeuten kann, dass Du auch Deine Pfeile \u00e4ndern musst, k\u00f6nnen wir Probleme vermeiden, indem wir vorrausschauend denken. Wenn Dir Dein Bogen nicht bereits perfekt passt, solltest Du die Auszugsl\u00e4nge anpassen lassen, bevor Du individuelle Pfeile bestellst. Pfeile, die perfekt f\u00fcr einen Bogen mit 29\u201c Auszugsl\u00e4nge passen, k\u00f6nnen total unpassend f\u00fcr denselben Bogen bei 27\u201c Auszugsl\u00e4nge sein. Um also die passenden Pfeile bestellen zu k\u00f6nnen, musst Du die Auszugsl\u00e4nge Deines Bogens kennen. Und nat\u00fcrlich sollte die Auszugsl\u00e4nge Deines Bogens mit der f\u00fcr Deinen K\u00f6rper n\u00f6tigen Auszugsl\u00e4nge korrespondieren (was noch mal eine ganz andere Geschichte ist). Wenn Du Dir bez\u00fcglich Deiner (pers\u00f6nlichen) Auszugsl\u00e4nge also nicht sicher bist, schau Dir bitte unseren Compoundbogen Anpassungsleitfaden an, bevor Du weitermachst.<\/p>\n<h3>Mehr ist nicht unbedingt mehr<\/h3>\n<p>Andererseits ist das schie\u00dfen eines \u00fcbertrieben langen Pfeiles auch nicht so klug. Wenn Deine Pfeill\u00e4nge \u00fcbertrieben ist, haben Deine Pfeile zus\u00e4tzliches (und unn\u00f6tiges) Gewicht und die zus\u00e4tzliche L\u00e4nge erh\u00f6ht die Spine Anforderungen (mehr dazu weiter unten). Grunds\u00e4tzlich verringern extra lange Pfeile die Pfeilgeschwindigkeit deutlich und limitieren somit die Performance Deines Bogens. Wir sollten also nicht annehmen, das mehr tats\u00e4chlich mehr ist. Ziel muss es sein eine sichere und zugleich m\u00f6glichst optimal funktionierende Pfeill\u00e4nge zu finden. F\u00fcr die meisten von uns ist das tats\u00e4chlich gar nicht so kompliziert. Wenn Du einen modernen Compoundbogen hast, der bereits so eingestellt ist, dass er Dir passt, ist es sehr einfach die ideale Pfeill\u00e4nge zu ermitteln. Ziehe Deinen Bogen mit einem Pfeil vollst\u00e4ndig aus und halte ihn so, w\u00e4hrend eine andere Person (die nat\u00fcrlich an einer sicheren Stelle neben dem Bogen steht) mit einem Filzstift ca. 1\u201c weiter vorne als die Pfeilauflage ist, eine Markierung auf dem Pfeil macht. Dann misst Du den Pfeil von der Nut in der Nocke bis zur Markierung und schon hast Du die richtige Pfeill\u00e4nge. Nat\u00fcrlich gilt dies nicht f\u00fcr \u00e4ltere oder traditionelle B\u00f6gen, aber f\u00fcr alle Compoundb\u00f6gen, die in den letzten 30 Jahren hergestellt wurden, funktioniert diese Methode wunderbar.<\/p>\n<h3><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/www.huntersfriend.com\/assets\/images\/arrows-banner102.jpg\" alt=\"carbon arrow discussion highlight length affects arrow spine\" align=\"right\" \/>Die Pfeill\u00e4nge beeinflusst den Spinewert<\/h3>\n<p>\u201eDie L\u00e4nge Deines Pfeiles ist ein Faktor, der die richtige Steifigkeit bzw. den richtigen Spinewert Deines Pfeiles bestimmt. Je l\u00e4nger Dein Pfeil ist, desto mehr biegt er sich beim Schie\u00dfen.\u201c<br \/>\nBevor Du Dich f\u00fcr eine Pfeill\u00e4nge entscheidest, gibt es noch ein Detail, das wir ber\u00fccksichtigen m\u00fcssen. Die L\u00e4nge Deines Pfeiles ist ein Faktor, der die richtige Steifigkeit bzw. den richtigen Spinewert Deines Pfeiles bestimmt. Je l\u00e4nger Dein Pfeil ist, desto mehr biegt er sich beim Schie\u00dfen. Je k\u00fcrzer Dein Pfeil ist, desto steifer verh\u00e4lt er sich beim Schie\u00dfen. Wir werden diese Thematik im n\u00e4chsten Abschnitt genauer behandeln, aber Du solltest Dir dar\u00fcber im Klaren sein, dass die Verwendung von extra langen Pfeilen oft einen Doppelschlag bez\u00fcglich des Pfeilgewichts bedeutet. Wenn Du \u00fcbertrieben lange Pfeile verschie\u00dft, bedingt das zus\u00e4tzliche Schaftgewicht nicht nur einen schwereren und langsamer fliegenden Pfeil, sondern die zus\u00e4tzliche L\u00e4nge kann auch einen schwereren\/ steiferen Spinewert erforderlich machen. F\u00fcr diejenigen von Euch, die ihre Carbonpfeile gerne etwas schwerer h\u00e4tten, um mehr Kinetische Energie zu erzielen, mag etwas zus\u00e4tzliche Pfeill\u00e4nge etwas Gutes sein. Aber die meisten Bogensch\u00fctzen wollen die gr\u00f6\u00dftm\u00f6gliche Dynamik aus ihrem Hochleistungs-Compoundbogen holen, weshalb es wichtig ist auf unn\u00f6tiges Pfeilgewicht zu achten.<\/p>\n<p>NEIN! NICHT DIE B\u00dcGELS\u00c4GE! Wenn Du Dein neues Set Pfeile bestellst, hast Du zwei Optionen bez\u00fcglich der Pfeill\u00e4nge. Die meisten unbearbeiteten Sch\u00e4fte kommen in Serienl\u00e4ngen von 30-33\u201c, sodass sie auf die korrekte AMO L\u00e4nge f\u00fcr absolut jeden Bogen gek\u00fcrzt werden k\u00f6nnen. Du kannst Dich daf\u00fcr entscheiden Deine Pfeile UNGEK\u00dcRZT (volle L\u00e4nge) ODER bereits auf die richtige L\u00e4nge gek\u00fcrzt und mit einem Einsatz versehen zu erhalten. Es entstehen keine zus\u00e4tzlichen Kosten daf\u00fcr, dass wir Deine neuen Pfeile bei uns in der Werkstatt k\u00fcrzen und einsetzen. Ein paar Hinweise, bevor Du Dich entscheidest. Carbonpfeile sollten ausschlie\u00dflich mit einer Hochgeschwindigkeits-Schleifrads\u00e4ge gek\u00fcrzt werden. Der Versuch einen Carbonpfeil mit der B\u00fcgels\u00e4ge oder mit einem Rohrschneider zu k\u00fcrzen f\u00fchrt dazu, dass die Fasern splittern und der Schaft geschw\u00e4cht wird. Und wenn Du keinen sauberen 90\u00b0 Schnitt machst, wird der Einsatz nicht absolut gerade sitzen, was dazu f\u00fchrt, dass Deine Pfeilspitzen alle in etwas unterschiedliche Richtungen zeigen. Wenn Du also eher der Typ Heimwerker bist, solltest Du Dir der Herausforderung bewusst sein, die Du annimmst, indem Du ungek\u00fcrzte Pfeilsch\u00e4fte bestellst. Wenn Du Dir also lieber die Heimwerker-Scherereien sparen m\u00f6chtest und Du Deine Pfeill\u00e4nge bereits kennst, dann w\u00e4re es uns eine Freude Deine Pfeile professionell und kostenlos zu k\u00fcrzen und einzusetzen. Es sind sogar fertig installierte \u00dcbungsspitzen an jedem Pfeil inklusive. Aber es ist Dir \u00fcberlassen, wof\u00fcr Du Dich entscheidest.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<h2>Spine und Spitzen Gewicht<\/h2>\n<h3><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/www.huntersfriend.com\/assets\/images\/arrows-spinepole.jpg\" alt=\"carbon arrow discussion highlight length what is arrow spine\" align=\"right\" \/>Wirbels\u00e4ule des Pfeils<\/h3>\n<p>Wenn Du schon mal fischen warst, kennst Du dieses Prinzip wahrscheinlich schon. Eine Angelrute sollte weder zu biegsam noch zu steif sein. Du w\u00fcrdest keine Schwergewichts-Angelrute verwenden, um Barsche zu angeln, oder? Sie ist einfach zu steif f\u00fcr diese Aufgabe und w\u00e4re recht ungeeignet. Mit einer steifen Angelrute kann man leichte K\u00f6der einfach nicht so gut auswerfen und kleine Fische an einer Schwergewichts-Angelrute einzuholen w\u00fcrde ohnehin keinen gro\u00dfen Spa\u00df machen. Andererseits w\u00fcrdest Du auch nicht wagen mit einer Ultraleicht-Angelrute Hochseeangeln zu gehen. Die Ultraleicht-Angelrute w\u00fcrde nicht steif genug sein, um mit so gro\u00dfen Fischen zu k\u00e4mpfen und k\u00f6nnte sogar brechen, wenn Du einen gro\u00dfen Fisch hakst. Richtig? Bei der Pfeilauswahl ist das Konzept im Wesentlichen das Gleiche. Der Pfeil muss die angemessene St\u00e4rke und Steifigkeit f\u00fcr die Verwendung haben, weder zu steif noch zu biegsam. Ehe wir fortfahren sei angemerkt, dass der Begriff \u201eSpine\u201c an den englischen Begriff f\u00fcr Wirbels\u00e4ule angelehnt ist. Der Spinewert eines Pfeiles bezieht sich auf den Grad der Steifigkeit eines Pfeiles, also wie stark der Wiederstand des Pfeiles gegen Biegen ist. Manche Pfeile sind sehr steif, andere sehr biegsam und weder der Pfeildurchmesser noch das Gewicht stehen zwangsl\u00e4ufig im Verh\u00e4ltnis zur Steifigkeit des Pfeiles. Wenn Du ernsthafte Pr\u00e4zision mit Deinem Compoundbogen erzielen m\u00f6chtest, musst Du einen Pfeil w\u00e4hlen, der gerade steif genug, aber nicht zu steif f\u00fcr Deine individuelle Bogenkonfiguration ist.<\/p>\n<h3>Alles andere als ein Laserstrahl<\/h3>\n<p>Die meisten Leute denken, ein Pfeil fliegt genauso, wie er in der Ruhestellung aussieht \u2013 absolut gerade. Aber nichts k\u00f6nnte weiter von der Wahrheit entfernt sein. Sobald ein Pfeil vom Bogen verschossen wird, beginnt er sich zu biegen und zu schwingen. Das ist kein Mangel. Jeder Pfeil biegt sich in einem bestimmten Zyklus, wenn er den Bogen verl\u00e4sst (Bogensch\u00fctzen Paradoxon). Wenn das Timing des Zyklus richtig ist, verl\u00e4sst das hintere Ende des Pfeiles den Bogen ohne mit der Pfeilauflage, dem Mittelst\u00fcck oder den Kabeln in Ber\u00fchrung zu kommen. Wenn das Timing des Zyklus nicht richtig ist, weil der Spinewert des Pfeiles nicht passt, dann f\u00fchrt die \u00dcber- oder Unter-Oszillation des Pfeiles dazu, dass die Befiederung irgendwo anst\u00f6\u00dft und\/ oder der Papiertest Risse zeigt, was nicht korrigiert werden kann. Wir m\u00fcssen also im Interesse der Performance und der Sicherheit den richtigen Spinewert w\u00e4hlen.<\/p>\n<h3><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/www.huntersfriend.com\/assets\/images\/arrowselection350.jpg\" alt=\"question icon\" align=\"right\" \/>Statischer Pfeil-Spine<\/h3>\n<p>Es gibt nur zwei Faktoren, die Einfluss auf die statischen (in der Ruhestellung) Spine Eigenschaften eines Pfeilschaftes haben: Die Steifigkeit des Schaftmaterials und die L\u00e4nge des Schaftes. Es ist aber nicht ganz so einfach. Wie steif ein Pfeil zu sein scheint, wenn man ihn von Hand biegt ist die eine Sache. Wie sich ein Pfeil verh\u00e4lt, wenn er von 0-200 mph beschleunigt wird, ist eine ganz andere. Wenn der Pfeil in der Ruhestellung ist, spricht man von seinen Steifigkeits-Eigenschaften als statischer Spine. Aber wenn derselbe Pfeil in Bewegung ist, h\u00e4ngt seine Steifigkeit von dem dynamischen Spine ab, was weitere Faktoren zu unserer \u00dcberlegung hinzuf\u00fcgt. Also aufgepasst, denn hier wird es etwas kompliziert. Wenn Du einen Pfeilschaft an zwei Stellen in einem bestimmten Abstand auflegst und ein Gewicht in der Mitte an den Pfeil h\u00e4ngst, dann biegt er sich durch. Wie sehr der Pfeil dieser Biegung wiedersteht ist abh\u00e4ngig von dem statischen Spine des Pfeiles. Der statische Spine resultiert aus der Elastizit\u00e4t der Materialien im Schaft und der Geometrie des Schaftes. In mehr-schichtigen Pfeilen (Carbon\/ Aluminium, etc.) tragen auch die Verbindungsmaterialien zum statischen Spine bei. Der Innendurchmesser, die Form des Querschnittes und die Dicke des Materials haben alle Einfluss auf den statischen Spine des Schaftmaterials. Allerdings werden Pfeile nicht statisch eingesetzt, wie ein Dachbalken oder eine Gardinenstange, sondern Pfeile werden unter dynamischen Bedingungen in Bewegung eingesetzt. Ein h\u00e4ngendes Gewicht spiegelt nicht wirklich die Kraft wider, die tats\u00e4chlich auf einen Pfeil wirkt, wenn er verschossen wird, deshalb ist der statische Spine eher ein Ma\u00dfstab, um den dynamischen Spine vorauszusagen. Und die bekannten Spine-Gr\u00f6\u00dfen wie 340er, 400er, 500er beziehen sich lediglich auf die statische Charakteristik des Pfeiles.<\/p>\n<h3>Dynamischer Pfeil-Spine<\/h3>\n<p>Der statische Pfeil-Spine bleibt konstant. Aber der dynamische Spine eines Pfeiles kann sich abh\u00e4ngig davon, wie er verwendet wird, drastisch \u00e4ndern. Der tats\u00e4chliche Hauptteil der Pfeil-Performance basiert auf dem dynamischen Spine des Pfeiles. Der dynamische Spine des Pfeiles ist, wie sehr sich der Pfeil biegt und wie er sich verh\u00e4lt, wenn er verschossen wird \u2013 und dabei spielen viele Faktoren eine Rolle. Der statische Spine des Schaftes ist nur ein Teil dieser Gleichung. In dem Moment, wenn Du den Pfeil verschie\u00dft, verdichtet die explosive Kraft des Bogens den Schaft und er biegt sich augenblicklich unter dem Druck. Je st\u00e4rker der Bogen, desto mehr biegt sich der Pfeil. Der dynamische Spine von zwei identischen Pfeilen, die von zwei unterschiedlich starken B\u00f6gen verschossen werden, kann sich also bedeutend unterscheiden. Wenn Dein Pfeil den passenden dynamischen Spine hat, um mit Deinem modernen 70# Bogen verschossen zu werden und Du den gleichen Pfeil mit dem 40# Jugendbogen Deines Sohnes verschie\u00dft, dann wird er bedeutend zu steif sein. Gleicherma\u00dfen werden die Pfeile von Deinem Sohn bedeutend zu biegsam sein (nicht genug dynamischer Spine) um mit Deinem 70# Bogen verschossen zu werden. Den angemessenen Spine zu bestimmen ist etwas komplexer und erfordert eine genauere \u00dcberpr\u00fcfung von einer Reihe mitwirkender Faktoren abgesehen von Schaftmaterial und L\u00e4nge.<\/p>\n<h3><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/www.huntersfriend.com\/assets\/images\/arrowselection351.jpg\" alt=\"carbon arrow tip weight affect spine support photo\" align=\"right\" \/>Spitzengewicht beeinflusst dynamischen Spine<\/h3>\n<p>Wenn ein Pfeil verschossen wird, biegt er sich, weil er effektiv komprimiert wird. Der Pfeil ist f\u00fcr einen Augenblick gefangen zwischen der Vorw\u00e4rtsbewegung der Sehne und statischen Last der Spitze. Und je l\u00e4nger der Schaft ist, desto leichter kann ihn diese komprimierende Kraft biegen. Aber es ist nicht ganz so einfach. Die statische Last der Pfeilspitze spielt auch eine Rolle. Je schwerer die Spitze, desto mehr wiedersteht sie der Beschleunigung. Erinnerst Du Dich an die Gesetze der Bewegung aus der Schule? Ein ruhendes Objekt bleibt in Ruhe bis eine Kraft darauf einwirkt. Genauso ist es auch hier. Die Pfeilspitze ist das ruhende Objekt und die Vorw\u00e4rtsbewegung der Sehne ist die Kraft. Die statische Masse am Ende des Pfeiles wiedersteht der Vorw\u00e4rtsbewegung der Sehne und da die schwere Spitze des Pfeiles die Stelle ist, wo sich die meiste Masse des Pfeiles befindet, wiedersteht der Pfeil dort am meisten. Also erzeugen die Vorw\u00e4rtsbewegung der Sehne und der Wiederstand der Spitze entgegengesetzte Kr\u00e4fte. Je gr\u00f6\u00dfer das Gewicht der Spitze, desto gr\u00f6\u00dfer die Kompression (und Biegung) des Pfeilschaftes, wenn er verschossen wird. Je leichter die Spitze, desto weniger Kompression (und Biegung) des Pfeilschaftes, wenn er verschossen wird. Eine schwere Spitze VERRINGERT also den dynamischen Spine eines Pfeiles (l\u00e4sst ihn sich biegsamer verhalten). Eine leichtere Spitze ERH\u00d6HT den dynamischen Spine eines Pfeiles (l\u00e4sst ihn sich steifer verhalten). Siehst Du? Physik macht doch Spa\u00df, oder?<\/p>\n<h3>Macho-Mann Kontrollpunkt<\/h3>\n<p>Bevor wir fortfahren, ist dies ein guter Zeitpunkt, um etwas im Keim zu ersticken. Einige Bogensch\u00fctzen sind hoffnungslos vom Macho-Mann Syndrom betroffen, wenn es um die Wahl der Pfeilspitzen geht. Manche Leute k\u00f6nnen sich einfach nicht von der Macho Idee l\u00f6sen, dass gr\u00f6\u00dfer besser ist und mehr fieser ist. Wir versichern Dir, dass gr\u00f6\u00dfer nicht automatisch besser ist \u2013 zumindest, wenn es um die Wahl von Pfeilen und Pfeilkomponenten geht. Einen \u00fcbertrieben steifen Pfeilschaft und\/ oder eine \u00fcbertrieben schwere Pfeilspitze zu w\u00e4hlen, wird h\u00f6chstwahrscheinlich keine Vorteile f\u00fcr die moderne Bogenjagd in Nordamerika oder Europa bringen. Tats\u00e4chlich sind MMS Betroffene anderen Bogenj\u00e4gern mit gut abgestimmten B\u00f6gen meist sogar technisch unterlegen. F\u00fcr die starken neuen Compoundb\u00f6gen, die oft 60, 70 oder sogar 80+ ft-lbs an kinetischer Energie hervorbringen, ist das meiste der alten Denkweise (haupts\u00e4chlich von den traditionellen Bogensport Gepflogenheiten) in Bezug auf viel Peilgewicht und schwere Pfeilspitzen tats\u00e4chlich \u00fcberhaupt nicht mehr anwendbar. Manche der beliebtesten Broadheads sind inzwischen nur noch in der gebr\u00e4uchlichen 100 Grain Variante verf\u00fcgbar. Nat\u00fcrlich haben auch andere \u00fcbliche Spitzengewichte (vor allem 85 Grain, 90 Grain und 125 Grain) noch ihren Anteil am modernen Bogensportmarkt. Trotzdem sind die sinnvollen Verwendungen von 150+ Grain Spitzen sehr limitiert. Im modernen Bogensport hat die Verf\u00fcgbarkeit von schwergewichtigen Pfeilspitzen mehr einen psychologischen Zweck als einen technischen. Wir schlagen bei allem Respekt vor, dass Du, wenn Du es unbedingt mit irgendeinem Teil Deiner Bogenjagd Ausr\u00fcstung \u00fcbertreiben musst, einfach einen extragro\u00dfen Bogenkoffer kaufst, aber die Pfeile nimmst, die tats\u00e4chlich zu Deinem Bogen passen.<\/p>\n<h3>Bogenleistung beeinflusst dynamischen Spine drastisch<\/h3>\n<p>Die physikalischen Eigenschaften des Pfeiles (der statische Spine des Schaftes, die Schaftl\u00e4nge und das Gewicht der Pfeilspitze) spielen alle eine Rolle f\u00fcr die Spine Charakteristik des Pfeiles. Der endg\u00fcltige dynamische Spine (wie sehr er sich tats\u00e4chlich biegt, wenn er verschossen wird) des Pfeiles h\u00e4ngt aber, wie bereits erw\u00e4hnt, stark von der Leistung des Bogens ab. Dein Zuggewicht, Deine Auszugsl\u00e4nge, die Art Deiner Rollen, die prozentuale Reduktion des Zuggewichts im Vollauszug und die Effizienz des Bogens tragen alle zur Leistung des Bogens bei. Und B\u00f6gen mit st\u00e4rkerer Leistung ben\u00f6tigen steifere Pfeile, um den passenden dynamischen Spine zu gew\u00e4hrleisten, wenn sie geschossen werden. B\u00f6gen mit geringerer Leistung ben\u00f6tigen biegsamere Sch\u00e4fte. Aber keine Sorge. Du musst keine Tabelle anlegen, um all das zu verstehen. Die Ingenieure der Pfeilhersteller haben uns die Zahlen bereits in ihrer Spine-Auswahl Tabelle aufgeschl\u00fcsselt. Alles was wir machen m\u00fcssen ist zu verstehen, wie man die Tabellen liest und die Spinewerte interpretieren. Bist Du bereit? Geh zum n\u00e4chsten Kapitel.<\/p>\n<\/div>\n<div id=\"tab_spine-wert--\" class=\"panel entry-content\" role=\"tabpanel\" aria-labelledby=\"tab-spine-wert--\">\n<h2>Pfeil Spine Tabelle<\/h2>\n<h3><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/www.huntersfriend.com\/assets\/images\/arrowselection352.jpg\" alt=\"simple arrow spine charts\" align=\"right\" \/>Vereinfachte Pfeil Spine Tabelle<\/h3>\n<p>Manche Pfeilhersteller haben sehr komplexe Tabellen, welche viele Variablen ber\u00fccksichtigen, andere Hersteller bieten vereinfachte Tabellen mit einem willk\u00fcrlichen Zahlensystem an, wie die Beispiel Tabelle, die hier abgebildet ist und nur das Zuggewicht sowie die Pfeill\u00e4nge ber\u00fccksichtigt. Wen Du Dich nach der simplen Tabelle richtest, dan wirst Du etwas mitdenken m\u00fcssen, besonders wenn Dein Bogensetup nicht so ganz durchschnittlich ist. Wenn Du zum Beispiel einen typischen 310 fps Compoundbogen mit einer normalen 100 grain Spitze und 75% let-off schie\u00dft, dann stimmt die Tabelle. Wenn Du wei\u00dft, dass Dein Bogen auf 60# eingestellt ist und Du 29\u201c Pfeile schie\u00dft, dann folgst Du einfach den Punkten in der Tabelle und w\u00e4hlst einen Spinewert von 2000. Einfach! Aber was ist, wenn Du einen aggressiven Bogen mit 350 fps IBO Geschwindigkeit schie\u00dft? In dem Fall hat Dein Bogen mehr Output als der durchschnittliche 60# Bogen. Du musst das gegebenenfalls ber\u00fccksichtigen und einen etwas steiferen Spine wie den 3000 w\u00e4hlen, richtig? Und was, wenn Du eine schwerere 125 grain Spitze bevorzugst?<br \/>\nWir sch\u00e4tzen zwar die Einfachheit von solchen vereinfachten Tabellen, aber sie sind nicht immer das beste Hilfsmittel. Wenn Du lieber nicht die vereinfachte Variante nutzen willst, dann empfehlen wir Dich mit dem Konzept des tats\u00e4chlichen Spine Ausschlags vertraut zu machen. Aber keine Sorge, das klingt komplizierter als es eigentlich ist.<\/p>\n<h3>Was ist der tats\u00e4chliche Spine Ausschlag?<\/h3>\n<p>Es gibt einen Unterschied zwischen dem ver\u00f6ffentlichten Spinewert eines Pfeils und seinem tats\u00e4chlichen Spine Ausschlag. Die ver\u00f6ffentlichten Spinewerte k\u00f6nnen alles sein (ein Zahlensystem, Farbcodes, Buchstaben usw.) aber der tats\u00e4chliche Pfeil Spine Ausschlag wird als technische Messung angegeben. Nach den modernen Standards (ASTM F2031-05) wird der tats\u00e4chliche Pfeil Spine Ausschlag gemessen, indem man ein 1,94 lb. schweres Gewicht an die Mitte eines 28\u201c langen aufgeh\u00e4ngten Pfeilabschnittes geh\u00e4ngt (nicht zu verwechseln mit dem alten AMO Standard von 2 lb. und 26\u201c). Die tats\u00e4chliche Distanz, die das 1,94 lb. schwere Gewicht den Pfeil durchh\u00e4ngen l\u00e4sst, ist der tats\u00e4chliche Spine Ausschlag des Pfeiles. Wenn ein 1,94 lb. schweres Gewicht die Mitte eines 28\u201c Pfeils zum Beispiel um 1\/2 Zoll (.500\u201c) durchh\u00e4ngen l\u00e4sst, dann betr\u00e4gt der Spine Ausschlag des Pfeiles .500\u201c. Steifere Pfeile h\u00e4ngen selbstverst\u00e4ndlich weniger durch und weniger steife Pfeile h\u00e4ngen mehr durch.<br \/>\nAlso je steifer ein Pfeil ist, desto geringer ist seine Spine Ausschlag Messung. Je weicher ein Pfeil ist, desto h\u00f6her ist seine Spine Ausschlag Messung.<br \/>\nStelle sicher, dass Du den Zusammenhang zwischen Spine Ausschlag und Steifheit verstehst. Eine niedrigere Zahl ist steifer. Viele Kunden verwechseln das. Zum Beispiel ein Easton 340 (.340\u201c Ausschlag) ist bedeutend steifer als ein Easton 500 (.500\u201c Ausschlag) &#8211; nicht andersherum.<\/p>\n<h3>Standardisierte Spine Tabellen basierend auf dem Ausschlag<\/h3>\n<p>Wir sind der Meinung, dass es deutlich zuverl\u00e4ssiger ist die Ausschlags Daten von einer standardisierten Tabelle abzulesen. Diese Tabellen sind f\u00fcr moderne Compoundb\u00f6gen mit IBO Geschwindigkeiten zwischen 280 und 330 fps normalisiert. F\u00fcr schnellere B\u00f6gen sollte die Tabelle einen Block weiter nach unten und nach rechts gelesen werden. F\u00fcr langsamere B\u00f6gen sollte die Tabelle einen Block weiter nach oben und nach links gelesen werden. Die Tabelle l\u00e4sst sich nicht auf traditionelle B\u00f6gen anwenden. Noch einmal, bitte beachte, dass der tats\u00e4chliche Pfeil Spine Ausschlag nicht unbedingt den Angaben aus der Werbung des Herstellers entspricht. Zum Beispiel ein \u201eCarbon Express Maxima 250\u201c hat einen tats\u00e4chlichen Spine Ausschlag von .404\u201c, nicht .250\u201c, wie die Gr\u00f6\u00dfenangabe verspricht. Gehe niemals davon aus, dass der angegebene Spinewert eines Pfeils seinem tats\u00e4chlichen Ausschlag entspricht. Schau Dir den tats\u00e4chlichen Ausschlag an und entscheide Dich danach.<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" class=\"aligncenter\" src=\"https:\/\/www.huntersfriend.com\/assets\/images\/100-GRAIN.jpg\" alt=\"arrow spine deflection chart\" \/><\/p>\n<p><img decoding=\"async\" class=\"aligncenter\" src=\"https:\/\/www.huntersfriend.com\/assets\/images\/125-GRAIN.jpg\" alt=\"arrow spine deflection chart\" \/><\/p>\n<p><img decoding=\"async\" class=\"aligncenter\" src=\"https:\/\/www.huntersfriend.com\/assets\/images\/85-GRAIN.jpg\" alt=\"arrow spine deflection chart\" \/><\/p>\n<h2>Basierend auf dem Gold Standard<\/h2>\n<h3>Warum gibt es so viele Spine Wert Systeme?<\/h3>\n<p>Der n\u00e4chste Abschnitt ist technisch ausf\u00fchrlich, aber lohnenswerte Lekt\u00fcre. Sobald man \u00fcber den Spine Ausschlag Bescheid wei\u00df, ist die Wahl des richtigen Pfeilschaftes einfach. Um das Problem des Pfeil Ausschlages zu versehen und warum sie nicht einfach genormt sind, so wie Reifengr\u00f6\u00dfen oder Rohrdurchmesser, musst Du die Geschichte der Pfeilindustrie verstehen. Der Gold Standard um den Spine eines Pfeiles zu bewerten war immer Easton\u2019s Tabelle \u00fcber das Zusammenpassen von Pfeil und Bogen. Bevor Carbonpfeile in den 1990ern auf den Markt kamen hatte jeder Bogensch\u00fctze weltweit irgendwann mal die kleinen K\u00e4stchen auf Easton\u2019s Tabelle studiert und versucht zu entscheiden, ob die 2219er, 2413er oder 2315er besser w\u00e4ren (erinnerst Du Dich?). Das grundlegende Bewertungssystem war nicht schwer zu verstehen. Die ersten zwei Zahlen waren der Pfeildurchmesser (in x\/64 Zoll) und die letzten beiden Zahlen waren die Dicke er Wanddurchmesser des Schaftes (in x\/1.000 Zoll). Also ein 2315 war ein Pfeilschaft mit 23\/64\u201c Durchmesser und einer Wandst\u00e4rke von 0,015\u201c. Denkbar einfach. Aber was hat das wirklich bedeutet? Das Bewertungssystem hatte nichts mit dem Spine zu tun, zumindest nicht direkt, und die Nummerierung war nicht unbedingt fortlaufend. ein 2315 Pfeil, war tats\u00e4chlich schwerer und steifer als ein 2413 Pfeil. Ein 2219 war \u00fcberraschenderweise schwerer als ein 2512 aber nicht so steif. Und ein 2314 sowie ein 2315 haben komischerweise das gleiche gewogen, hatten aber einen unterschiedlichen Ausschlag. Ok, also war es doch nicht so weinfach. Aber Easton\u2019s Ingenieure haben alle Zahlen in der praktischen Aluminium Pfeil Tabelle zusammengequetscht und alle Sorgen mit Ihren netten kleinen organisierten K\u00e4stchen gel\u00f6st.<\/p>\n<h3><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/www.huntersfriend.com\/assets\/images\/arrowselection353.jpg\" alt=\"easton arrow chart highlight\" align=\"right\" \/>Die Carbonpfeile haben alles verdorben<\/h3>\n<p>Dann kamen die Carbonpfeile und haben alles einfacher gemacht \u2026 beinahe. Da Carbonpfeile eine deutlich breitere Bandbreite an Anwendungen haben, gab es keinen Bedarf mehr f\u00fcr 10 bis 15 Gr\u00f6\u00dfen des selben Pfeiles. Bei den meisten Carbonpfeile decken 3 bis 5 Gr\u00f6\u00dfen alle Anwendungen ab. Infolgedessen hat Easton das System vereinfacht, indem sie die Gr\u00f6\u00dfen an dem tats\u00e4chlichen Spine Ausschlag ausgerichtet haben. Easton\u2019s bekanntes Carbonpfeil Spine Wert System (500, 400, 340, 300) ist im Prinzip der Spine Ausschlag des Pfeiles mal 1000. Also ein 500 Schaft hat einen Ausschlag von 0,500\u201c Ein 340 Easton Schaft hat einen Ausschlag von 0,340\u201c und so weiter. Also abgesehen von der Dezimalstelle, entspricht Easton\u2019s Spine Wert System wunderbar dem tats\u00e4chlichen Spine Ausschlag. Leider ist dieses System etwas kontraintuitiv. Bei Easton\/ Beman Pfeilen sind die Sch\u00e4fte mit den kleineren Nummern tats\u00e4chlich die steiferen und schwereren Sch\u00e4fte und die Sch\u00e4fte mit den h\u00f6heren Nummern sind weicher und leichter. Das geht nat\u00fcrlich entgegen der gr\u00f6\u00dfer ist mehr Denkweise. Da die meisten Leute nicht wissen, wie Spine Ausschlag ermittelt wird und warum er wichtig ist, kaufen viele Bogensch\u00fctzen einfach die \u201egr\u00f6\u00dfere\u201c Gr\u00f6\u00dfe f\u00fcr schwerere B\u00f6gen und die \u201ekleinere\u201c Gr\u00f6\u00dfe f\u00fcr leichtere B\u00f6gen. Nat\u00fcrlich ist es genau andersherum. Also landet jeder wieder bei der Easton Tabelle und studiert die kleinen K\u00e4stchen. Aber warum auch nicht? Kein Bogen Fachgesch\u00e4ft w\u00e4re komplett ohne eine gro\u00dfe Easton Tabelle an der Wand. Also warum sollte man von solchen Traditionen abweichen?<\/p>\n<h3>Carbonpfeile \u00fcbernehmen die Marktherrschaft<\/h3>\n<p>Es hat sich herausgestellt, dass Easton nicht der einzige Hersteller von Carbonpfeilen war. Tats\u00e4chlich waren sie sogar einer der letzten, die mit dem Kauf von Bean in 1995, in das Carbonpfeil Gesch\u00e4ft eingestiegen sind. Zu der Zeit hat Gold Tip bereits f\u00fcnf Jahre Vorsprung mit seinen beliebten Graphitpfeilen gehabt. Und Gold Tip hat die Pfeilauswahl mit einem einfachen 3-Gr\u00f6\u00dfen-System, bestehend aus dem ber\u00fchmten 3555, 5575 und 7595, deutlich vereinfacht. Das System war darauf ausgelegt selbsterkl\u00e4rend zu sein. Der 3555 passte in etwa f\u00fcr B\u00f6gen von 35-55#, der 5575 passte f\u00fcr 55-75# B\u00f6gen und der 7595 passte f\u00fcr 75-95# B\u00f6gen. Das ist zumindest, wie die meisten Bogensch\u00fctzen das System verstanden haben. Aber das hat nicht immer so funktioniert. Die Gold Tip Pfeile hatten Spine Ausschl\u00e4ge von 0.500\u201c (3555), 0.400\u201c (5575) und 0,340\u201c (7595). Ein 53# Bogen, der 30\u201c Pfeile verschie\u00dft ben\u00f6tigt tats\u00e4chlich den 5575 Spine (zumindest nach Easton\u2019s Gold Standard) anstelle des 3555, den die Gr\u00f6\u00dfenangaben von Gold Tip suggerieren. Es hat also nicht lange gedauert, bis Gold Tip eine eigene Tabelle ver\u00f6ffentlicht hat (ja, mit den kleinen K\u00e4stchen), die im Prinzip auf den Spine Ausschlags Daten von Easton basierte. Fairerweise muss man sagen, dass Gold Tip\u2019s System gar nicht so schlecht war, zumindest vergleichsweise, denn es sollten schlimmere folgen.<\/p>\n<h3>Tr\u00fcbe Gew\u00e4sser<\/h3>\n<p>Carbon Force Arrows, ein Teil von PSE, hat entschieden die Dinge wirklich zu vereinfachen und die Gr\u00f6\u00dfen wirklich fortlaufend zu machen \u2026 100, 200, 300 und 400. Also die gr\u00f6\u00dfere Zahl entsprach dem schwereren und steiferen Pfeil. Klasse! Aber das hat alle nur noch mehr verwirrt, denn diese frei gew\u00e4hlten Werte haben sich mit dem tats\u00e4chlichen Spine Ausschlag \u00fcberlappt.<br \/>\nDer Carbon Force 100 hat einen 0,500\u201c Spine, der 200 hat einen 0,400\u201c Spine, der 300 hat einen 0,340\u201c Spine und der 400 hat einen 0,300\u201c Spine. Versuch mal das zu verstehen!<br \/>\nUnd gerade als wir dachten, es k\u00f6nnte nicht komplizierter werden, hat Carbon Express ihr grunds\u00e4tzlich verst\u00e4ndliches 30\/50, 45\/60, 60\/75 System (\u00e4hnlich zu dem Gold Tip System aber mit den gleichen Schw\u00e4chen) zu einem System hin \u00fcberarbeitet, das nicht nur willk\u00fcrlich fortlaufend ist (150, 250, 350), sonder auch von Schaft zu Schaft variiert. Ihr Maxima 250 zum Beispiel hat einen Spine Ausschlag von 0,404\u201c, aber der Maxima Hunter (camo) 250 hat einen Spine Ausschlag von 0,417\u201c. Oh man!<\/p>\n<h3>Alle Querverweise f\u00fchren zur\u00fcck zu Easton<\/h3>\n<p>Wir versuchen hier nicht Werbung f\u00fcr Easton zu machen, aber es l\u00e4uft alles auf Easton hinaus. Ob Du Easton Pfeile magst oder nicht, Easton ist der Markf\u00fchrer in Sachen Pfeile. Und Easton\u2019s Mitbewerber wollen nicht als Nachmacher angesehen werden, weil sie Easton\u2019s Gr\u00f6\u00dfen \u00fcbernehmen. Sie wollen Einzigartig sein und ihre eigene Marketing und Gr\u00f6\u00dfenstrategie f\u00fcr ihre Produkte entwickeln, auch wenn es letztendlich alle verwirrt. Es gibt weit \u00fcber ein Dutzend beliebte Carbonpfeil Hersteller in den USA und alle versuchen Ihr eigenes Lied zu singen. Stell Dir vor, Du w\u00fcrdest Dir einen Satz P225\/60R17 Reifen f\u00fcr Dein SUV kaufen, aber die verschiedenen Reifenhersteller w\u00fcrden verschiedene Gr\u00f6\u00dfensysteme nutzen (z.B. Red60-400, 6022\/175, SUV522\/6017). Verr\u00fcckt oder? Es w\u00e4re ein Albtraum als H\u00e4ndler erkl\u00e4ren zu m\u00fcssen, was all das bedeutet, aber das ist genau was wir in der Bogenbranche machen. Es ist immer noch Wild West in unserem kleinen Nischenmarkt und jeder will der neue Sheriff sein. F\u00fcr Bogen Enthusiasten ist das sowohl gut als auch schlecht. Wettbewerb und Innovation werden weiterhin die Preise niedrig und die Qualit\u00e4t hoch halten, aber wir alle m\u00fcssen beim Pfeilkauf enorm viel nachdenken.<\/p>\n<p>\u201eEs gibt keine genormten Spine Werte, die f\u00fcr alle Pfeilhersteller gelten. Aber die Spezifikation des tats\u00e4chlichen Pfeilausschlags ist universell, denn diese entsprechen Messstandards.\u201c<\/p>\n<h3><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/www.huntersfriend.com\/assets\/images\/arrowselection354.jpg\" alt=\"no spine size universal system carbon arrows discussion\" align=\"right\" \/>Keine universelles System &#8211; gew\u00f6hn Dich daran<\/h3>\n<p>Es gibt keine genormten Spine Werte, die f\u00fcr alle Pfeilhersteller gelten. Aber die Spezifikation des tats\u00e4chlichen Pfeilausschlags ist universell, denn diese entsprechen Messstandards. Es gibt nur dieses eine System, das \u00c4pfel mit \u00c4pfeln vergleicht und f\u00fcr jede Marke und jedes Modell von Carbonpfeilen gilt. Solange die Hersteller von Carbonpfeilen ihre Spine Ausschlags Daten ver\u00f6ffentlichen (und nach dem Branchenstandard messen), k\u00f6nnen sie ihre Pfeile mit jedem Gr\u00f6\u00dfen System vermarkten, das sie wollen und wir k\u00f6nnen uns weiterhin auf den Gold Standard aus der Easton Tabelle nach Spine Ausschlag beziehen.<\/p>\n<\/div>\n<div id=\"tab_spezifikationen--\" class=\"panel entry-content\" role=\"tabpanel\" aria-labelledby=\"tab-spezifikationen--\">\n<h2>Die Geradheit eines Pfeils verkauft sich<\/h2>\n<h3><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/www.huntersfriend.com\/assets\/images\/arrowselection356.jpg\" alt=\"arrow straightness sells\" align=\"right\" \/>Auf ein Tausendstel genau<\/h3>\n<p>Warum kosten manche Carbonpfeile 149\u20ac das Dutzend und andere nur 69\u20ac pro Dutzend? Es gibt eine Reihe von Dingen, die einen bestimmten Carbonpfeil als \u201ePremium\u201c Pfeil wahrgenommen werden lassen (coole Graphiken, clevere Nocke\/ Einsatz, spezielle Materialien, auff\u00e4lliges Marketing, usw.) aber nichts beeinflusst den Marktwert eines Carbonpfeiles so sehr wie die beworbene Geradheit obwohl der Unterschied zwischen Penthouse und Wohnwagenpark nur f\u00fcnf Tausendstel eines Zolls betr\u00e4gt. Ein Pfeil, der mit einer Geradheit von +\/-0.001\u201c beworben wird ist automatisch ein Premiumpfeil und somit seinen hohen Preis wert. Ein Pfeil, mit einer niedrigen Geradheit von +\/-0,006\u201c entspricht dem Einstiegs-Level f\u00fcr Jagdpfeile und wird als Grundausstattung verkauft. Macht das Sinn? Die meisten Carbonpfeile werden mit einer spezifischen Geradheit von 0,001\u201c und 0,006\u201c beworben. Du wirst kaum Pfeile finden, deren Geradheit au\u00dferhalb dieses Spektrums liegt. Das ist was die Kunden erwarten und akzeptieren. Also ist es das, was man bekommt. Und die Preise sind relativ linear und vorhersehbar von +\/-0,006\u201c bis zu +\/-0,001\u201c. Je gerader der Pfeil, desto teurer ist er typischerweise. Macht das mathematisch gesehen \u00fcberhaupt Sinn? Wahrscheinlich nicht. Das gesamte Spektrum umfasst nur ein paar Breiten von menschlichem Haar. Nichtsdestotrotz, das ist der Carbonpfeil Markt, hier ist Geradheit alles.<\/p>\n<h3>Wie messen die das?<\/h3>\n<p>Bevor wir zu tief in dieses Thema eintauchen, sei angemerkt, dass es anscheinend keine universell akzeptierte Methode zur Messung der Geradheit gibt. Nach ATA\/ASTM Standard, muss die Geradheit eines Schaftes \u00fcber die volle L\u00e4nge des Schaftes minus zwei Zoll gemessen werden. Aber so weit wir verstehen, ist das NICHT, wie es in der Branche tats\u00e4chlich gehandhabt wird. Wir haben bereits mehrfach geh\u00f6rt, wie sich Pfeilhersteller gegenseitig beschuldigt haben bei der Messung der Geradheit betrogen zu haben, entweder indem sie nur einen kurzen Abschnitt ihrer Pfeile gemessen haben oder indem sie ihre Geradheit mit nicht offengelegten Messmethoden ermittelt haben.<br \/>\nJeder Pfeilhersteller ist sich absolut sicher, dass sine Zahlen pr\u00e4zise sind und die der Mitbewerber erfunden. Wenn Du denkst die Bogenbranche sei r\u00fccksichtslos, solltest Du mal mitbekommen, wie es bei den Pfeilherstellern hinter verschlossenen T\u00fcren zugeht.<br \/>\nUm nicht bei der n\u00e4chsten Messe gelyncht zu werden bleiben wir hier neutral und nehmen an, dass jeder Hersteller relativ ehrliche Zahlen angibt. Aber lass Dich warnen, es gibt definitiv einige Cowboys auf diesem Markt. Eine Toleranz von +\/-0,001\u201c ist gute Arbeit f\u00fcr eine CNC Fr\u00e4se, die einen Aluminiumstab bearbeitet. Die Vorstellung, dass ein d\u00fcnnes Rohr aus flexiblem Material diese Toleranz auf einer L\u00e4nge von 28\u201c+ halten kann ist, naja, ziemlich fantastisch.<\/p>\n<h3><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/www.huntersfriend.com\/assets\/images\/arrowselection357.jpg\" alt=\"arrow straightness sells\" align=\"right\" \/>Geradheit Klassen: gut, besser, am besten<\/h3>\n<p>Die Preise von Pfeilen werden im Prinzip nach dem gut &#8211; besser &#8211; am besten Prinzip festgelegt, wie bei vielen anderen Produkten auch. Wir wissen alle, wie das funktioniert. Vielleicht m\u00f6chtest Du einfach das Normale oder vielleicht bist Du jemand, der Premium kauft wie zum Beispiel hochoktaniges Benzin.<br \/>\nLass uns mal die typischen Geradheit Klassen betrachten und schauen, wie das funktioniert. Die meisten Standard-Carbonpfeile haben eine beworbene Geradheit von +\/-0,005-0,006\u201c. Diese Sch\u00e4fte werden \u00fcblicherweise ausschlie\u00dflich f\u00fcr Anf\u00e4nger beworben. F\u00fcr die Jagd auf Hochwild und das allgemeine Scheibenschie\u00dfen ist ein Standard-Schaft absolut ausreichend. Ein durchschnittliches menschliches Haar hat einen Durchmesser von +\/-0,002-0,004\u201c, also selbst die Geradheit von +\/-0,006\u201c, die man bei einfachen Carbonsch\u00e4ften findet ist recht beeindruckend und bedeutend gerader als man ohne spezielle Ausr\u00fcstung feststellen k\u00f6nnte.<br \/>\nAber diese \u201eStandard\u201c Pfeile werden g\u00fcnstig verkauft (\u00fcblicherweise unter 80\u20ac\/ Dutzend). Um Kunden zu locken, die etwas ein wenig besseres wollen, bieten die meisten Pfeihersteller auch einen Mittelklasse-Schaft an, der eine beworbene Geradheit von +\/-0,003-0,004\u201c und einen moderaten Preisaufschlag hat. Aber f\u00fcr die echten Experten, die Premium K\u00e4ufer, die nur das Beste kaufen, hat jeder Pfeilhersteller einen Spitzenklasse-Schaft, der eine Geradheit von +\/-0,001-0,002\u201c f\u00fcr sich beansprucht, was einfach \u00fcberragend ist. Wie Du Dir denken kannst, kosten diese Premium Pfeile auch einen Premium Preis (ab 130\u20ac\/ Dutzend). Wenn Du der Typ bist, der keine Kosten scheut, dann kauf auf jeden Fall den geradesten Schaft, den Du finden kannst. Aber bevor Du die hunderter f\u00fcr einen +\/-0,001\u201c Schaft z\u00fcckst, gibt es noch ein paar Dinge, die Du wissen solltest.<\/p>\n<h3>Aus dem gleichen Stoff geschnitten<\/h3>\n<p>Der Unterschied zwischen einem +\/-0,006\u201c und einem +\/-0,001\u201c Schaft ist geringer als Du meinen k\u00f6nntest. Heutzutage werden die meisten Carbonpfeil Sch\u00e4fte hergestellt, indem extrem d\u00fcnne Lagen von Carbongewebe zu absolut geraden R\u00f6hren aufgerollt werden (in der Regel 1m lang oder so), quasi wie wenn man eine gro\u00dfe Landkarte aufrollt. Die Lagen werden um einen runden Metalldorn gewickelt und dann werden die Carbonr\u00f6hren hitzebehandelt um alle Lagen zu verbinden. Wenn der Hitze-Prozess abgeschlossen ist, k\u00fchlen die Carbonr\u00f6hren auf Zimmertemperatur ab und werden in St\u00fccke (rohe Sch\u00e4fte) geschnitten. Manche der Sch\u00e4fte, vor allem die, die aus der Mitte der R\u00f6hre kommen, halten die Geradheit von +\/-0,001\u201c w\u00e4hrend andere Abschnitte sich durch das erhitzen und abk\u00fchlen minimal verziehen. So weit wir wissen variieren die Ergebnisse von Charge zu Charge und von Tag zu Tag. In den meisten F\u00e4llen wei\u00df selbst der Hersteller nicht, wie die Charge des Tages ausfallen wird. Aber nachdem die Sch\u00e4fte gefertigt wurden, misst der Hersteller die Geradheit von jedem Schaftabschnitt und sortiert sie dementsprechend f\u00fcr den Verkauf.<br \/>\nDie eine Sorte kann als ein Pfeil benannt und vermarktet werden und eine andere Sorte als etwas anderes. Zum Beispiel der Beman Bowhunter +\/-0,006\u201c und der Beman ICS Hunter +\/-0,003\u201c sind nur zwei Sorten des gleichen Schaftes &#8211; gleiches Ausgangsmaterial &#8211; gleiche Verarbeitungsmethode &#8211; unterschiedliche Verpackung. Das gleiche gild f\u00fcr den beliebten Gold Tip Hunter +\/-0,006\u201c, Gold Tip Hunter XT +\/-0,003\u201c und den Gold Tip Pro +\/-0,001\u201c Schaft. Es handelt sich nicht um unterschiedliche Sch\u00e4fte, sondern nur um unterschiedliche Abschnitte aus der gleichen Produktion.<\/p>\n<p>\u201eLass Dich nicht zu dem Gedanken verleiten, dass Premium Sch\u00e4fte irgendwie grundlegend besser konstruiert, st\u00e4rker oder aus feinerem Hightech Material gefertigt sind als Standard Jagdsch\u00e4fte.\u201c<\/p>\n<h3><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/www.huntersfriend.com\/assets\/images\/arrowselection359.jpg\" alt=\"arrow commentary on straightness\" align=\"right\" \/>Streng beh\u00fctete Geheimnisse<\/h3>\n<p>Kleine Abweichungen in der Produktionsumgebung (Luftfeuchtigkeit, Luftdruck, Temperatur usw.) zusammen mit minimalen Abweichungen in den Eigenschaften des Rohmaterials bestimmen schlussendlich die Geradheit des fertigen Produktes. An einem Tag gelingt es dem Hersteller vielleicht eine ganze Charge von +\/-0,001\u201c Sch\u00e4ften zu fertigen und an einem anderen Tag ist keiner gerader als 0,006\u201c. Es kann sogar sein, dass die Sch\u00e4fte aus einer Charge breit streuen obwohl alle Gegebenheiten gleich waren. Die kleinen Tricks der Branche sind streng beh\u00fctete Geheimnisse, denn die Kunst kontinuierlich geradere Pfeilsch\u00e4fte herzustellen ist im wahrsten Sinne des Wortes die Kunst der Haarspalterei. Aber versteh das nicht falsch, die Hersteller w\u00fcrden gerne die +\/-0,006\u201c Tage vermeiden. Je mehr +\/-0,001\u201c Tage ein Hersteller hat, desto mehr Geld kann er machen. Warum? Weil geradere Sch\u00e4fte einfach mehr wert sind, egal ob sie in der Herstellung mehr kosten oder nicht.<br \/>\nLass Dich nicht zu dem Gedanken verleiten, dass Deine Set von 129\u20ac +\/-0,001\u201c Premium Sch\u00e4ften irgendwie grundlegend besser konstruiert, st\u00e4rker oder aus feinerem Hightech Material gefertigt sind als die Standard 69\u20ac +\/-0,006\u201c Jagdsch\u00e4fte. Das ist selten der Fall. In der Regel betr\u00e4gt der Unterschied zwischen dem Normalen und dem Premium nur ein paar tausendstel eines Zolls. Manche behaupten sogar, dass die heutigen +\/-0,006\u201c Sch\u00e4fte gar nicht wirklich +\/-0,006\u201c Sch\u00e4fte sind. Sie sind besser als das &#8211; eher +\/-0,003-0,004\u201c Sch\u00e4fte. Da die Hersteller aber eine gewaltige Menge Standardsch\u00e4fte verkaufen brauchen sie dieses Produkt um den Bedarf zu decken. Wenn nicht genug +\/-0,006\u201c Sch\u00e4fte verf\u00fcgbar sind, nehmen sie einfach die n\u00e4chstbesseren. Ha! Gratis Upgrade. Wer w\u00fcrde das nicht m\u00f6gen?<\/p>\n<h2>Spielt die Geradheit wirklich eine Rolle?<\/h2>\n<h3>Nat\u00fcrlich tut sie das<\/h3>\n<p>Rein physikalisch betrachtet, ja! Die Geradheit eines Pfeiles spielt definitiv eine Rolle. Wir alle erinnern uns an verbogene Aluminiumpfeile. Es ist unstrittig, dass geradere Pfeile genauer fliegen. In einem Weitschuss-Labortest mit einer mechanischen Schussmaschine erzielen die geradesten Pfeile mit dem konsistentesten Spine immer die beste Treffergruppe. Aber versuch mal dieses Problem in ein vern\u00fcnftiges Verh\u00e4ltnis zu setzen. Du bist keine mechanische Schussmaschine. Du schie\u00dft nicht unter Laborbedingungen und Du schie\u00dft wahrscheinlich auch nicht auf extreme Distanzen (100+ Meter). Der Unterschied in der Geradheit zwischen einem +\/-0,006\u201c Pfeil und einem +\/-0,001\u201c Pfeil ist mathematisch winzig. Wir sprechen hier nicht von der Abweichung, die Du bei einer krummen Dachlatte im Baumarkt feststellen kannst. Wir sprechen hier \u00fcber die Dicke eines Haares.<br \/>\nWir m\u00fcssen zugeben, dass der Vorteil eines +\/-0,001\u201c Pfeiles in der echten Welt wohl mehr im Verkauf liegt als beim Schie\u00dfen. Die Wahrheit ist, dass nur eine Hand voll der Weltbesten Bogensch\u00fctzen tats\u00e4chlich ausreichende F\u00e4higkeiten haben um den Unterschied zwischen einem guten +\/-0,003\u201c und einem Premium +\/-0,001\u201c Pfeil zu bemerken.<br \/>\nUnd innerhalb der \u00fcblichen Bogenjagd Distanz ist jede Abweichung praktisch nicht wahrnehmbar. Nichtsdestotrotz tendieren Bogenj\u00e4ger dazu ihren Erfolg oder Misserfolg auf ihre Ausr\u00fcstung und nicht etwa ihre eigenen F\u00e4higkeiten zu schieben. Professionelle +\/-0,001\u201c Pfeile zu besitzen und zu schie\u00dfen, kann manchen Bogenj\u00e4gern zus\u00e4tzliches Selbstvertrauen geben, wenngleich der tats\u00e4chliche Effekt strittig ist. Wenn Du einer der vielen Bogensch\u00fctzen bist, die glauben, dass Erfolg nur eine weitere Anschaffung entfernt ist, kauf welchen Pfeil auch immer Du magst. Denke nur daran, dass selbst super-gerade Pfeile nicht in der Lage sind schlechte Schie\u00dfform zu korrigieren. Unter dem Strich werden die Vorteile von gutem Training und einem richtig eingestellten Bogen die Vorteile von teuren Pfeilsch\u00e4ften bei weitem \u00fcbertreffen.<br \/>\nAber verrate den Pfeilherstellern bitte nicht, dass wir das gesagt haben.<\/p>\n<h3><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/www.huntersfriend.com\/assets\/images\/arrowselection358.jpg\" alt=\"carbon arrows remain straight\" align=\"right\" \/>Sind Carbonpfeile gerader als Aluminiumpfeile?<\/h3>\n<p>Ja und nein. W\u00e4hrend die beworbenen Werte eines Carbonpfeiles kaum von denen eines typischen Aluminiumschaftes abweichen, widerstehen Carbonsch\u00e4fte einem Verbiegen deutlich besser als Aluminiumsch\u00e4fte. Obwohl ein Aluminiumschaft mit der gleichen +\/-0,003\u201c Geradheit beginnt, verschlechtert sich diese schnell durch den normalen Gebrauch. Nach ein paar Monaten wird Dein Set wahrscheinlich ein paar Pfeile beinhalten, die noch den Herstellerangaben entsprechen und ein paar, die bedeutend weniger Gerade sind.<br \/>\nCarbonpfeile behalten diese \u201eErinnerung\u201c grunds\u00e4tzlich nicht, nachdem sie beansprucht (gebogen) wurden. Dein Carbonpfeil Set bleibt also deutlich gerader und einheitlich &#8211; auch bei starker Beanspruchung. Manche Bogensch\u00fctzen scherzen sogar, dass es nur zwei Zust\u00e4nde bei Carbonpfeilen gibt: gerade oder gebrochen, aber niemals verbogen. Auch wenn das nicht ganz stimmt, hilft es unseren Standpunkt zu verdeutlichen.<\/p>\n<h3>Spine Einheitlichkeit spielt wahrscheinlich eine gr\u00f6\u00dfere Rolle<\/h3>\n<p>Erinnerst Du Dich noch, wie wir von dem r\u00fccksichtslosen Streit \u00fcber die Pfeilgeradheit berichtet haben? Nun, das gleiche gilt f\u00fcr Spine Einheitlichkeit und diese Eigenschaft wird manchmal als eine Frage in der Herstellungstoleranzen diskutiert. Deshalb erw\u00e4hnen wir es hier. Wenn man den Spine Ausschlag testet und den Pfeil dabei langsam dreht, dann sollte der Spine Ausschlag konstant bleiben. Egal in welche Richtung man den Schaft biegt, er sollte an allen Stellen den gleichen Widerstand haben, korrekt? Nope! Die gewickelten Schichten eines Carbonpfeiles haben meistens eine Naht irgendwo innerhalb des Kreises (es sei denn der Schaft ist Faden-gewickelt) . Die Naht erzeugt ein Ungleichgewicht in der Spine Einheitlichkeit des Pfeiles, sodass der Pfeil an einem Punkt des Kreises etwas steifer ist. Es ist ungl\u00fccklich, das die Methode, mit der Carbonpfeile gefertigt werden, zwangsl\u00e4ufig zu ein paar Unvollkommenheiten f\u00fchrt. Und wenn Du wirklich genau nehmen willst, sind die meisten Pfeilsch\u00e4fte nicht einmal richtig rund. Aber die wichtige Frage ist, macht das wirklich einen Unterschied? Physikalisch gesehen, ja. Aber auch hier gilt, nur wenige Sch\u00fctzen haben ausreichende F\u00e4higkeiten um diese minimalen Abweichungen zu bemerken. F\u00fcr den Wochenend-Bogenj\u00e4ger und den Garten-Enthusiasten spielt das absolut keine Rolle. Aber das h\u00e4lt die Pfeilhersteller nicht davon ab zu zanken, wer die beste Spine Einheitlichkeit hat und sich gegenseitig irgendwelcher Spine Verbrechen zu beschuldigen. Letztendlich wollen die Pfeilhersteller Dich glauben machen, dass ihre Pfeile dir einen technischen Vorteil geben, auch wenn das ein wenig von der Wahrheit abweicht.<br \/>\nNochmal, wir vermeiden hier alle internen Streitigkeiten, indem wir nicht mit dem Finger zeigen, aber wenn Du mehr \u00fcber Spine Varianzen wissen willst, schau mal in die Foren. Es gibt ein paar rege Mitglieder in diesen Foren, die Spine-Messger\u00e4te und Schussmaschinen besitzen und gerne mit anderen \u00fcber dieses Thema streiten. Abgesehen von diesen Debatten sind die Kunden \u00fcberraschend gleichg\u00fcltig in Bezug auf Spine Einheitlichkeit und die meisten Hersteller tun sich schwer mit Ihrer angegebenen Spine Einheitlichkeit zu werben. Die meisten Kunden kaufen schlichtweg nach der Geradheit.<\/p>\n<h2>Pfeildurchmesser Irrsinn<\/h2>\n<h3><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/www.huntersfriend.com\/assets\/images\/arrowselection360.jpg\" alt=\"ballistics gel clear for archery testing arrow penetration\" align=\"right\" \/>Die Nadel und das Schwert<\/h3>\n<p>Dies ist ein anderes Problem, dass wahrscheinlich mehr Aufmerksamkeit bekommt, als es verdient &#8211; der Pfeilschaft Durchmesser. Der Markt f\u00fcr Jagdpfeile wird dominiert von den 9\/32\u201c und 5\/16\u201c ICS Style Sch\u00e4ften. Wenn Du noch keinen modernen Carbonpfeil in den H\u00e4nden gehalten hast, sie haben ungef\u00e4hr den Durchmesser eines Bic Kugelschreibers oder eines #2 Bleistiftes. Dieser \u201eStandard\u201c Durchmesser Carbonpfeil existiert seit mehr als zwei Jahrzehnten und wir m\u00f6gen ihn. Er funktioniert. Manche Pfeilhersteller weichen nie weit von dieser Konvention ab (zumindest im Jagdbereich). Aber andere versuchen andauernd die Meinung zu verbreiten, dass geringere Durchmesser besser sind (und nat\u00fcrlich einen h\u00f6heren Preis rechtfertigen). Manchmal werden diese als Slim oder Micro-Durchmesser oder sogar Ultra-Micro-Durchmesser Schaft bezeichnet und sie haben typischerweise einen Durchmesser von 1\/4\u201c bis 17\/64\u201c. Da d\u00fcnnere Sch\u00e4fte nicht zu den handels\u00fcblichen Nocken und Eins\u00e4tzen passen, werden sie mit ihren eigenen passenden Komponenten (und den zugeh\u00f6rigen Kopfschmerzen) geliefert. Aber das ist in Ordnung. Die Sch\u00e4fte mit dem kleinen Durchmesser versprechen \u201eh\u00e4rter zu treffen\u201c und \u201etiefer einzudringen\u201c und rein technisch gesehen mag das sogar stimmen. Tie Spitze einer Nadel dringt zweifelsohne leichter in Fleisch ein als die Spitze eines Schwertes. Nichtsdestotrotz sind wir bei solchen Marketing Methoden skeptisch. Wenn ein \u201eMicro-Durchmesser\u201c Pfeil 0,250\u201c (1\/4\u201c) und ein ICS Standard Schaft 0,3125\u201c (5\/16\u201c) hat, dann sprechen wir \u00fcber eine maximale Differenz von nur 1\/16\u201c &#8211; also der Dicke eines Groschen. Ist es wirklich m\u00f6glich, dass dieses 1\/16\u201c so einen substanziellen Unterschied machen bei der Penetration des Wildk\u00f6rpers machen soll? Hmmm. Wir \u00fcberlassen Deinem gesunden Menschenverstand die abschlie\u00dfende Schlussfolgerung, aber wir vermuten, dass auch hier die Vorteile des Premium Produktes eher in der Kasse des Herstellers als bei der Jagd zu bemerken sind.<br \/>\nDie meistverkauften Aluminiumpfeile aus den 80ern und 90ern waren alle dicker als 0,343\u201c. Also vielleicht ist der Standard ICS Style Carbonpfeil ohnehin schon ein Pfeil mit einem kleinen Durchmesser. Aber solange Kunden Micro-Durchmesser als Innovation ansehen, wird sich diese Behauptung wahrscheinlich fortsetzen.<\/p>\n<\/div>\n<div id=\"tab_befiederung--\" class=\"panel entry-content\" role=\"tabpanel\" aria-labelledby=\"tab-befiederung--\">\n<h2>Kunststoff Vanes oder echte Federn?<\/h2>\n<h3><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/www.huntersfriend.com\/assets\/images\/arrowselection400.jpg\" alt=\"arrow fletching discussion support photo 1\" align=\"right\" \/>Befiederungs Grundlagen<\/h3>\n<p>In der N\u00e4he des hinteren Endes von den meisten Pfeilen sind 3 (manchmal 4) Plastik Vanes oder Federn angeklebt. Diese sind mit gleichm\u00e4\u00dfigem Abstand um den Umfang des Schaftes angeordnet. Diese parabolf\u00f6rmigen St\u00fccke Material (Generell \u201eBefiederung\u201c genannt) dienen dazu den Pfeil im Flug zu steuern und stabilisieren, so wie die Flossen an einer Rakete. Wenn der Pfeil perfekt geradeaus fliegt, schneidet die Befiederung sauber durch die Luft ohne den Pfad des Pfeiles zu ver\u00e4ndern. Aber wenn das Pfeilheck nicht perfekt der Spitze folgt entsteht Reibung zwischen der Luft und der sich schnell bewegenden Befiederung, die dann die Befiederung (und somit das Heck des Pfeils) zur\u00fcck in die richtige Ausrichtung zur Spitze dr\u00fcckt. Die Befiederung hilft also den Pfeilfug zu stabilisieren und zu korrigieren und wenn Du willst, dass Dein Pfeil dahin fliegt, wo Du hinzielst, dann brauchst Du sie. Aber welche Art? Alle Befiederungs Materialien sind unterschiedlich beschaffen. Pfeilbefiederung ist verf\u00fcgbar in einer Vielzahl and Formen, Farben, Arten, Dicken, L\u00e4ngen, etc. Und sie k\u00f6nnen in verschiedenen Ausrichtungen angebracht werden: gerade, versetzt, oder spiralf\u00f6rmig. Also wie wissen wir, welche Variante wir w\u00e4hlen sollen? Sollten wir Federn nehmen? Oder Vanes? Funktioniert eine gr\u00f6\u00dfere Befiederung besser als eine kleine? Ist die eine Art haltbarer als die andere? Und was sind die Kompromisse? Lass uns oben anfangen.<\/p>\n<h3>Standard Kunststoff Vanes (auf Gummibasis)<\/h3>\n<p>Standard Vanes sind aus einem weichen, flexiblen Kunststoff gefertigt und erfreuen sich heutzutage gro\u00dfer Beliebtheit bei Bogensch\u00fctzen. Sie sind g\u00fcnstig, einfach anzubringen, leise im Flug, verf\u00fcgbar in fast jeder Gr\u00f6\u00dfe und Farbe und sie k\u00f6nne problemlos in einer Reihe verschiedener Ausrichtungen angebracht werden (gerade\/ versetzt\/ spiralf\u00f6rmig).<br \/>\nDa Vanes undurchl\u00e4ssig f\u00fcr Wasser sind, sind sie eine hervorragende Wahl f\u00fcr die Jagd in jeder Witterung. Dar\u00fcberhinaus sind sie relativ widerstandsf\u00e4hig. Vanes k\u00f6nnen geknickt und misshandelt werden (nur bis zu einem gewissen Punkt nat\u00fcrlich) und sie springen immer noch zur\u00fcck in Form. Wenn sie es doch schaffen wellig oder au\u00dfer Form zu geraten, k\u00f6nnen sie einfach mit einem Haartrockner hitzebehandelt werden um sie zur\u00fcck in Form zu bringen. Vanes sind also eindeutig die pflegeleichte Wahl.<br \/>\nDer einzige wesentliche Nachteil ist das Gewicht. Im Vergleich zu Federn von der selben Gr\u00f6\u00dfe sind Vanes schwerer und zwar bis zu 3 mal so schwer. Und es lohnt auch einen Gedanken daran zu verschwenden, dass sich die glatte Oberfl\u00e4che der Vanes nicht so gut in die Luft \u201egr\u00e4bt\u201c wie die raue Oberfl\u00e4che nat\u00fcrlicher Federn (die Natur wei\u00df, was sie tut). Also bei gleichen Voraussetzungen stabilisieren Vanes den Pfeilflug nicht so gut wie Federn. Aber mach aus den Einschr\u00e4nkungen der Vanes keine gro\u00dfe Sache, denn f\u00fcr die meisten Anwendungen sind sie mehr als Ausreichend..<\/p>\n<h3><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/www.huntersfriend.com\/assets\/images\/arrowselection401.jpg\" alt=\"arrow fletching discussion support photo 2\" align=\"right\" \/>Spezial Vanes (hohes Profil)<\/h3>\n<p>Die Standard Vanes sind ein Dauerrenner in der Branche und sind wohl die meistbenutzte Variante aller Vanes aber in unserer Branche gibt es immer jemanden, der das Rad neu erfinden will. So kommen regelm\u00e4\u00dfig irgendwelche Spezial Venes auf den Markt (Quikspin Vanes, Blazer Vanes, Spin Wings, Bi-Delta Vanes, FOB\u2019s, etc.) Nat\u00fcrlich kommen und gehen die \u201everbesserten\u201c Vane Designs mit der Zeit aber die eine Spezial Vane, die sich h\u00e4lt, scheint die zunehmend beliebte hoch-Profil Vane (\u201eBlazer\u201c) zu sein. Es gibt ein paar unterschiedliche Varianten, aber die hoch-Profil Vane ist typischerweise eine steife 2\u201c Vane, die eher wie Kunststoff (Urethanbasis) als wie Gummi wirkt. F\u00fcr sie sprechen drei wesentliche Argumente. Zun\u00e4chst ist sie etwas strapazierf\u00e4higer als gummi-basierte Vanes, sie widersteht also auch der Misshandlung durch Whisker Biscuits ohne zu knittern. Dar\u00fcber hinaus ist die Oberfl\u00e4che der Blaser Vane nicht so weich, sie ist etwas strukturiert um mehr in die Luft zu \u201ebei\u00dfen\u201c als eine glatte Vane. Und zuletzt behauptet der Hersteller, dass die einzigartige Form der Vane &#8211; insbesondere die gerade Vorderkante einen aerodynamischen Vorteil bietet.<br \/>\nNachdem das alles gesagt ist, sollten wir uns nicht zu sehr ablenken lassen. Eine 2\u201c Vane (unabh\u00e4ngig von jeglichem Marketing Zauber und technischem hoo-hah) ist und bleibt eine winzige 2\u201c Vane &#8211; mit der Oberfl\u00e4che einer 2\u201c Vane. Also realistisch gesehen d\u00fcrfte der gro\u00dfe aerodynamische Vorteil etwas \u00fcbertrieben dargestellt sein. Trotzdem sind hoch-Profil Vanes klein, leicht, sehen cool aus und scheinen gut genug zu funktionieren. \u00dcber die letzten Jahre haben wir festgestellt, dass unsere Kunden zunehmend mehr nach kurzen hoch-Profil Vanes fragen. Der einzige offensichtliche Nachteil sind die h\u00f6heren Kosten (ca. +5\u20ac\/ Dutzend Pfeile im Vergleich zu Standard Vanes) und die Tatsache, dass sie beim Befiedern etwas w\u00e4hlerisch sind (was grunds\u00e4tzlich eher unser Problem als Deins ist).<br \/>\nWir haben etliche Tausend dieser hoch-Profil Vanes angebracht und wir k\u00f6nnen Dir eins mit Gewissheit sagen. Wenn Du nicht den exakt richtigen Kleber und die perfekte Temperatur sowie Luftfeuchtigkeit hast und im Hintergrund nicht die perfekte Musik spielt, dann halten sie nicht. Wenn Du Deine Pfeile also selber befiederst, dann bedenke das, bevor Du Dich f\u00fcr die steiferen hoch-Profil Vanes entscheidest. Sie k\u00f6nnen wirklich l\u00e4stig sein.<\/p>\n<h3><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/www.huntersfriend.com\/assets\/images\/arrowselection402.jpg\" alt=\"arrow fletching discussion support photo 3\" align=\"right\" \/>Federn (genauer gesagt Truthahnfedern)<\/h3>\n<p>Nat\u00fcrlich sind Federn das originale Befiederungsmaterial f\u00fcr Pfeile. Es l\u00e4sst sich einfach nicht leugnen, dass Mutter Natur in Designfragen am Meisten Ahnung hat. Zun\u00e4chst sind Federn sehr leicht. Drei 4\u201c Gateway Federn wiegen nur knapp \u00fcber 8 Grain (im Vergleich zu 24 Grain f\u00fcr drei 4\u201c Standard Vanes). Das bedeutet, dass Deine Pfeile schneller fliegen und eine gestrecktere Flugbahn zur\u00fccklegen. Wie gesagt, Federn haben eine nat\u00fcrliche Struktur, die sehr effektiv in den Wind \u201ebei\u00dft\u201c. Deshalb sind Federn besonders gut darin gro\u00dfe Broadheads und Finger-ausgel\u00f6ste Pfeile zu stabilisieren. Federn haben au\u00dferdem eine nat\u00fcrliche Biegung (linke Schwinge oder rechte Schwinge, je nachdem von welcher Seite des Vogels sie stammen), also helfen sie dabei den Pfeil im Flug um die eigene Achse drehen lassen, was ebenfalls bei der Stabilisierung des Pfeiles hilft. Wenn es also nur um den bestm\u00f6glichen Flug geht, ist eine Feder schwer zu \u00fcbertreffen. Aber Federn sind nicht f\u00fcr jedermann oder jede Anwendung geeignet.<br \/>\nZun\u00e4chst einmal sind Federn recht teuer. Einfache 4\u201c Federn k\u00f6nnen das vierfache von Standard Vanes kosten. Sie werden (\u00fcblicherweise) aus den prim\u00e4ren Flugfedern des Truthahns gemacht. Sie m\u00fcssen also gerupft, ges\u00e4ubert, gef\u00e4rbt, zugeschnitten, sortiert, inspiziert usw. werden. Und diese arbeitsintensive Fertigung kostet Geld. Bogensport Federn k\u00f6nnen also nicht mit der gleichen Geschwindigkeit und Automatisierung wie Kunststoff Vanes hergestellt werden und je schicker die Feder, desto schicker der Preis.<br \/>\nAbgesehen von dem Premium Preis solltest Du Dir im klaren sein, dass Federn eine sorgsamere Behandlung ben\u00f6tigen. Wenn Du deine mit Federn befiederten Pfeile grob behandelst, wirst Du Deine Federn wahrscheinlich schnell ruinieren und sie m\u00fcssen ersetzt werden. Das bedeutet nicht, dass sie extrem empfindlich sind. Ein wenig Dampf und ein reiben der Fasern kann kaputte Federn manchmal wiederbeleben, aber sie sind einfach nicht so widerstandsf\u00e4hig wie synthetische Vanes. Und Federn kommen absolut nicht damit klar bei hoher Geschwindigkeit auf harte Objekte zu treffen (sie vertragen sich auch nicht besonders gut mit Whiskey Biskuits). Wenn Du Federn schie\u00dfen m\u00f6chtest, musst Du sie gut behandeln und sicherstellen, dass Dein Bogen korrekt justiert ist.<\/p>\n<h3><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/www.huntersfriend.com\/assets\/images\/arrowselection403.jpg\" alt=\"arrow fletching discussion support photo 4\" align=\"right\" \/>Werden Federn nicht nass?<\/h3>\n<p>Ja und nein. Wir h\u00f6ren viele Bogensch\u00fctzen sagen, dass sie keine Federn wollen, weil die nicht so witterungsresistent sind aber das ist vermutlich ein \u00fcbertriebenes Vorurteil. Federn sind definitiv ein Outdoor Produkt, gemacht f\u00fcr die Outdoor Verwendung. Aber nicht alle Federn sind gleich. Die Antwort auf die Frage \u201eWas passiert, wenn Federn nass werden?\u201c h\u00e4ngt davon ab, \u00fcber welche Art von Federn Du sprichst. flaumige Daunenfedern (wie in Deinem Kopfkissen) saugen sich voll mit Wasser und werden flach wie nasses Haar.<br \/>\nAber prim\u00e4re Flugfedern, wie die Federn, die f\u00fcr den Bogensport verwendet werden, haben eine deutlich starrere Struktur aus Keratin (das gleiche Protein wie in Fingern\u00e4geln), mit verhakten Reihen aus Widerhaken und H\u00e4kchen. Diese verhakte Struktur erlaubt es prim\u00e4ren Federn ihre Struktur beizubehalten, auch wenn sie nass werden. Also gehe nicht davon aus, dass eine nasse Feder automatisch ruiniert ist, aber ber\u00fccksichtige das Gewicht von Wasser. Eine nasse Feder wirkt logischerweise mehr als eine trockene Feder, was bedeutet, dass Dein Pfeil mehr wiegt und anders fliegt, wenn die Federn nass sind.<br \/>\nWenn Du zu der Art Hardcore J\u00e4ger geh\u00f6rst, die stundenlang im Regen sitzen, solltest Du in Erw\u00e4gung ziehen Deine Federn zu impr\u00e4gnieren. Gateway Features bietet ein impr\u00e4gnierendes Pulver speziell f\u00fcr diesen Zweck an. Oder wenn Du eine schnelle und einfache L\u00f6sung suchst, kauf Dir eine Dose Impr\u00e4gnierspray. Viele Bogensch\u00fctzen berichten, dass diese Methode genauso funktioniert und die Anwendung nur eine Minute dauert.<\/p>\n<h2>Drehung der Befiederung<\/h2>\n<h3>Gerade, Versetzt oder Spiralf\u00f6rmig?<\/h3>\n<p>Ein weiterer Faktor, der die Wirkung Deiner Befiederung beeinflusst ist die Drehung bzw. der Winkel der Befiederung am Schaft. Wenn die Befiederung spiralf\u00f6rmig angeordnet ist, wie ein Bootspropeller, dreht sich der Pfeil im Flug. \u00c4hnlich wie ein Rugby Ball, der perfekt geworfen wird, fliegt ein Pfeil gerader und stabiler, wenn er sich im Flug dreht. Aerodynamisch ist eine spiralf\u00f6rmige Anordnung definitiv die bessere Wahl, allerdings ist diese nicht immer angemessen oder notwendig f\u00fcr Dein spezifisches Bogen Setup. Manche Pfeilauflagen, zum Beispiel, haben nicht genug Freiraum, damit eine spiralf\u00f6rmige Befiederung hindurch passt ohne irgendwo anzusto\u00dfen. In diesem Fall w\u00e4hlen Bogensch\u00fctzen oft eine versetzte Befiederung, bei der die Vanes eher gerade als spiralf\u00f6rmig angeordnet sind, aber immer noch leicht gedreht auf dem Schaft sitzen um etwas Rotation im Flug zu erzeugen ohne so viel Freiraum zu ben\u00f6tigen. Bei sehr engen Pfeilauflagen oder bei Wettkampf Setups f\u00fcr das Scheibenschie\u00dfen, die wenig Stabilisierung erforderlich machen, kann eine gerade Befiederung die beste Wahl sein.<br \/>\nSchau Dir die Diagramme unterhalb mit den jeweiligen Pro und Contra Argumenten an, die f\u00fcr jede Art der Befiederung gelten. Wenn Du Pfeile bestellst, wirst Du eine dieser Optionen w\u00e4hlen m\u00fcssen.<\/p>\n<p><strong>GERADE<\/strong><br \/>\n<img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/www.huntersfriend.com\/assets\/images\/fletch-straight.jpg\" alt=\"straight fletching sample photo\" \/><br \/>\nPro: Befiederung, die am schnellsten fliegt<br \/>\nPro: geringster Luftwiderstand<br \/>\nPro: funktioniert mit jeder Pfeilauflage<br \/>\nPro: Minimale Probleme bzgl. Freiraum<br \/>\nKontra: am instabilsten auf lange Distanzen<br \/>\nKontra: weniger Stabilisierung f\u00fcr Broadheads<br \/>\nKontra: am besten nur mit gut justierten B\u00f6gen verwenden<\/p>\n<p><strong>VERSETZT<\/strong><br \/>\n<img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/www.huntersfriend.com\/assets\/images\/fletch-offset.jpg\" alt=\"offset fletching sample photo\" \/><br \/>\nPro: bessere Broadhead Stabilisierung<br \/>\nPro: minimaler Luftwiderstand<br \/>\nPro: funktioniert mit den meisten Pfeilauflagen<br \/>\nPro: stabiler Flug bis zu mittleren Distanzen<br \/>\nKontra: ben\u00f6tigt mehr Freiraum<br \/>\nKontra: geringf\u00fcgiger Verlust von Geschwindigkeit<br \/>\n-&gt; Beliebteste Wahl<\/p>\n<p><strong>SPIRALF\u00d6RMING<\/strong><br \/>\n<img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/www.huntersfriend.com\/assets\/images\/fletch-helical.jpg\" alt=\"helical fletching sample photo\" \/><br \/>\nPro: beste Broadhead Stabilisierung<br \/>\nPro: gleichm\u00e4\u00dfigster Pfeilfug<br \/>\nPro: verbesserte Pr\u00e4zision auf gr\u00f6\u00dfere Distanz<br \/>\nPro: korrigiert Probleme beim Flugverhalten<br \/>\nKontra: Verlust von Pfeilgeschwindigkeit<br \/>\nKontra: Probleme bzgl. des Freiraumes<br \/>\nKontra: nicht kompatibel mit geschlossenen Pfeilauflagen<\/p>\n<h3>Ein paar Einschr\u00e4nkungen<\/h3>\n<p>Bitte beachte, dass manche Arten der Befiederung nur in bestimmten Ausrichtungen angebracht werden k\u00f6nnen. Federn sind grunds\u00e4tzlich in einer rechter Fl\u00fcgel oder linker Fl\u00fcgel Ausrichtung spiralf\u00f6rmig vorgeformt. Deshalb werden Federn immer in einer spiralf\u00f6rmigen Anordnung angebracht. Eine Feder in eine gerade Klammer zu zwingen um eine versetzte oder gerade Befiederung umzusetzen wird nicht empfohlen (zerst\u00f6rt die nat\u00fcrliche Form der Feder).<br \/>\nWenn Du ein Fan der kurzen 2\u201c hoch-Profil Vanes bist, bedenke bitte, dass eine um ein paar Grad versetzte Befiederung mit blo\u00dfem Auge nicht zu sehen ist. Wie Du Dir sicher vorstellen kannst, verursacht das regelm\u00e4\u00dfig Verwirrung (und Dramen bei unserem Kundenservice). Deshalb verkaufen und befiedern wir 2\u201c hoch-Profil Vanes grunds\u00e4tzlich nur in einer geraden Anordnung.<\/p>\n<h3>Was ist mit Rechts vs. Links?<\/h3>\n<p>Wenn Du Dich f\u00fcr eine Versetzte oder spiralf\u00f6rmige Befiederung entscheidest, dreht sich der Pfeil im Flug. Aber in welche Richtung sollte er sich drehen? Rechts oder links? Die Antwort ist, manchmal spielt das eine Rolle, manchmal aber auch nicht. Hier sind ein paar Denkanst\u00f6\u00dfe. Ein Pfeil, der mit einer Drehung nach rechts befiedert ist, dreht sich w\u00e4hrend des Fluges im Uhrzeigersinn (von hinten betrachtet). Ein Pfeil, der mit einer Drehung nach links befiedert ist, dreht sich w\u00e4hrend des Fluges gegen den Uhrzeigersinn. Was ist der gro\u00dfe Unterschied? Bei den meisten modernen Setups gibt es keinen. Die eine Variante ist genau so gut wie die andere, was den Flug angeht. Der einzige wesentliche Unterschied ist, dass die links drehenden Pfeile beim Auftreffen auf das Ziel die Spitzen l\u00f6sen, w\u00e4hrend die rechts drehenden Pfeile die Spitze festziehen. Abgesehen davon macht es wirklich keinen Unterschied. Trotzdem ist die traditionelle Meinung, dass Rechtsh\u00e4nder rechtsdrehende Pfeile schie\u00dfen sollten und Linksh\u00e4nder linksdrehende Pfeile. Diese Daumenregel aus der Zeit vor den Compoundb\u00f6gen mit ausgeschnittener zentraler Pfeilauflage h\u00e4lt sich nach wie vor, obwohl sie keine Bedeutung mehr hat. Wenn Du einen modernen Compoundbogen mit angeschraubter Pfeilauflage schie\u00dft, w\u00e4hle stets eine rechtsdrehende Befiederung und lass es damit gut sein. Wenn Du aber einen traditionellen Bogen schie\u00dft oder eine altmodische \u201eflipper\u201c oder \u201eplunger\u201c Pfeilauflage an einem nicht mittig schie\u00dfenden Bogen hast, dann passe die Befiederung Deiner Hand an.<br \/>\nUm Verwirrung zu vermeiden haben wir keine linksdrehende Befiederung in unserem Online Bestell System hinterlegt, wenn Du diese aber bestellen m\u00f6chtest, rufe uns bitte an und wir besprechen das mit Dir.<\/p>\n<h3>Befiederungs Oberfl\u00e4che<\/h3>\n<p>Je gr\u00f6\u00dfer Deine Befiederung, desto gr\u00f6\u00dfer ist die Oberfl\u00e4che und somit die Kontaktfl\u00e4che mit dem Wind. Wenn es also darum geht einen instabilen Pfeilfug zu korrigieren, hat eine gro\u00dfe 4-5\u201c Befiederung deutliche aerodynamische Vorteile. Wenn Du einen gro\u00dfen, fiesen Broadhead schie\u00dft oder mit den Fingern ausl\u00f6st (traditionell schie\u00dft), solltest Du definitiv die gr\u00f6\u00dfere Befiederung w\u00e4hlen. Du wirst sie brauchen.<br \/>\nAber wenn Du einen gut justierten modernen Compoundbogen mit einem mechanischen Release und einem mechanischen schie\u00dft, dann wird eine 2-3\u201c Befiederung absolut ausreichen. Eine gewaltige Befiederung f\u00fcr ein modernes Setup ist nur unn\u00f6tiges Gewicht.<\/p>\n<h3>Befiederungs Gewicht<\/h3>\n<p>Wenn Du Dir Sorgen um das Gewicht Deiner fertigen Pfeile oder Deine F.O.C. Balance (hierzu gleich mehr) machst, sei angemerkt, dass das Material und die Gr\u00f6\u00dfe der Befiederung einen Einfluss auf beides hat. Drei Standard 4\u201c Vanes f\u00fcgen ca. 24 Grains zu dem Gesamtgewicht Deines Pfeiles hinzu. Drei Standard 3\u201c Vanes wiegen ca. 19 Grains und drei der beliebten hoch-Profil Vanes wiegen ca. 18 Grains. Wie bereits gesagt sind Federn bedeutend leichter (ca. 9 Grains f\u00fcr drei 4\u201c Federn und 6 Grains f\u00fcr drei 3\u201c Federn). Wenn eine m\u00f6glichst hohe Pfeilgeschwindigkeit also wichtig f\u00fcr Dich ist, dann ist die Entscheidung einfach. Nichts ist schneller als Federn. Aber lass uns das in Relation setzen. 10 Grains weniger Pfeilgewicht entsprechen 2-3 fps mehr Geschwindigkeit bei einem typischen modernen Bogen. Der Unterschied zwischen einer \u201eschweren\u201c 4\u201c Vane und einer leichten 3\u201c Feder bedeutet also realistisch gesehen nur 6-8 fps auf dem Chronographen. Ob dies ein wichtiger Unterschied ist oder nicht, musst Du selbst entscheiden.<br \/>\nFOC (Front of Center Balance), also eine Gewichtsverteilung Richtung Spitze. Wir begeben uns hier auf d\u00fcnnes Eis, denn dieses Thema sollte mit Vorsicht genossen werden. Es stellt eher eine akademische \u00dcbung als eine praktische Hilfe beim Pfeilkauf dar. Wenn Du mit dem Konzept nicht vertraut bist, FOC bezieht sich auf den Punkt zwischen Nocke und Spitze, an dem der Pfeil in der Waage ist. Wenn Du schon mal Dart gespielt hast, ist Dir sicher aufgefallen, dass die Dart Pfeile so konstruiert sind, dass sie vorne schwer und hinten leicht sind. Wenn die Gewichtsverteilung andersherum w\u00e4re, w\u00fcrden sie sich drehen und das Ziel r\u00fcckw\u00e4rts treffen. Nat\u00fcrlich sind Dart Pfeile und richtige Pfeile etwas unterschiedlich, aber das Konzept dahinter ist \u00e4hnlich. Ein Projektil fliegt am stabilsten, wenn ein Gro\u00dfteil seines Gewichtes am f\u00fchrenden Ende positioniert ist. Deshalb sollten Pfeile (und Dart Pfeile) vorne schwerer sein als hinten. Aber wie viel? Was ist der \u201eperfekte\u201c Balance Punkt? Die meisten Experten gehen von einem idealen Balance Punkt 7-15% vor der Mitte aus.<br \/>\nEhe wir hier zu tief eintauchen sollten wir einen kurzen Realit\u00e4tscheck machen. Wenn Dein FOC wirklich daneben ist, dann ist das ein Problem, aber die meisten \u00fcblichen Pfeil Komponenten lassen fertige Pfeile klar innerhalb der empfohlenen 7-15% FOC Bandbreite liegen. Wenn Du also typische Jagdpfeile kaufst, ist dies kein Problem und Du kannst zum n\u00e4chsten Abschnitt springen. Die einzige echte Gefahr in die FOC Falle zu laufen ist, wenn Du wirklich schwere Befiederung und wirklich leichte Scheibenspitzen kombinierst oder aber sehr kleine leichte Befiederung mit einer richtig machom\u00e4\u00dfigen Spitze (oder einem schweren Messing Einsatz) kombinierst. Bei normalen Pfeilen mit normalen Vanes oder Federn, Aluminium Einsatz und 85-125 Grain Spitzen, ist der FOC h\u00f6chstwahrscheinlich ideal.<\/p>\n<h3>Wie wird FOC berechnet?<\/h3>\n<p>Wenn Du einen rohen Standard Pfeilschaft (ohne jegliche Komponenten) nimmst, liegt der Balance Punkt genau in der Mitte des Schaftes (0% FOC). Aber da Spitze und Einsatz am vorderen Ende \u00fcblicherweise schwerer sind als die Befiederung und die Nocke am hinteren Ende, liegt der Balance Punkt bei den meisten fertigen Pfeilen irgendwo vor dem Mittelpunkt.<br \/>\nDen FOC zu berechnen ist also recht simpel. In dem abgebildeten Beispiel hat der 30\u201c lange Pfeil einen Balance Punkt 3\u201c vor dem Mittelpunkt. Sein FOC wird also berechnet, indem man die Verschiebung des Balance Punktes durch die Gesamtl\u00e4nge des Pfeiles teilt (3\/30), das sind hier 10%. Das bedeutet, dass der tats\u00e4chliche Balance Punkt des Pfeiles 10% vor dem Mittelpunkt liegt, also da wo der Pfeil balancieren w\u00fcrde, wenn beide Enden gleich schwer w\u00e4ren. Verstanden? <img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/www.huntersfriend.com\/assets\/images\/arrowselection404.jpg\" alt=\"arrow fletching discussion support photo 5\" align=\"right\" \/><\/p>\n<h3>Spielt das wirklich eine Rolle?<\/h3>\n<p>Ja. Es wird im Allgemeinen davon ausgegangen, dass ein Pfeil mit einem hohen FOC gut fliegt, aber vorzeitig Reichweite verliert, weil er mit der Nase voran abtaucht. Ein Pfeil mit einer geringen FOC hingegen h\u00e4lt seine Flugbahn besser, fliegt aber unberechenbarer. Vielleicht h\u00e4ltst Du das f\u00fcr einen Kompromiss, den man bedenken muss, aber wenn Du Normale Jagdpfeile bestellst, ist die FOC Frage definitiv rein akademisch. Das Problem ist eigentlich kein Problem, bis wir es dazu machen. Nichtsdestotrotz ist dies ein gerne diskutiertes Thema unter Bogensport Enthusiasten. Tats\u00e4chlich scheinen manche der selbsternannten Gurus in den Foren des Themas FOC nie m\u00fcde zu werden. Wir sagen, es ist ein absolut \u00fcber-analysiertes Thema.<\/p>\n<h3>Lies diesen Abschnitt nicht<\/h3>\n<p>Wenn Du dem FOC Matheclub beitreten m\u00f6chtest, gehe nicht davon aus, dass der mathematische Durchschnitt (11%) aus dem empfohlenen Spektrum von 7-15% irgendwie ideal ist. So funktioniert das nicht. Die ballistische Physik f\u00fcr FOC beinhaltet ein paar relativ elastische Variablen, die es schwierig machen die \u201emathematisch optimale\u201c FOC zu beweisen.<br \/>\nUnd als w\u00e4re das nicht genug, gibt es auch noch mehr als eine Varianten um FOC zu berechnen (manche z\u00e4hlen die Pfeilspitze zur Pfeill\u00e4nge, andere richten sich nach der AMO Pfeill\u00e4nge, usw.). Wenn Du also Lust hast den wissenschaftlichen Taschenrechner auszupacken und etwas mit der ballistische Physik zu spielen, nur zu. Aber lass Dich warnen, denn die meisten Leute in der Branche, inklusive der Pfeilhersteller, rollen nur mit den Augen, wenn jemand beginnt \u00fcber FOC zu sprechen. Wir sagen nicht, dass Du Dir des FOC nicht bewusst sein sollst, aber wir empfehlen, dass Du keine all zu gro\u00dfe Sache daraus machst. Du willst ja nicht \u201edieser eine Typ\u201c sein, der im Fachgesch\u00e4ft ein Fass \u00fcber FOC aufmacht.<\/p>\n<h3>Trends und Empfehlungen<\/h3>\n<p>Nur damit Du Bescheid wei\u00dft, die 3\u201c Vanes sind f\u00fchrend. Wenn wir 100 Dutzend Pfeile f\u00fcr Bestellungen befiedern, sind mindestens 50 davon mit versetzt angeordneten 3\u201c Vanes (in grellen Farben). Die n\u00e4chsten 30 Bestellungen sind mit 2\u201c hoch-Profil Vanes (in grellen Farben) und die \u00fcbrigen 20 sind ein Mix aus 4\u201c Vanes, Federn, gerade und spiralf\u00f6rmig angeordnet. Wir sagen nicht, dass Du von der Br\u00fccke springen sollst, weil es Deine Freunde tun, aber wir dachten, es k\u00f6nnte hilfreich sein, wenn Du wei\u00dft was die meisten Bogenj\u00e4ger kaufen und das sind 3\u201c versetzt angebrachte Vanes in grellen Farben. Die funktionieren einfach.<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/www.huntersfriend.com\/assets\/images\/arrowselection405.jpg\" alt=\"arrow fletching discussion support photo 6\" align=\"right\" \/><\/p>\n<h3>Befiederungs Farben<\/h3>\n<p>Komischerweise haben wir regelm\u00e4\u00dfig Unterhaltungen \u00fcber Befiederungs Farben mit unseren Kunden. Wenngleich die Farbe der Befiederung f\u00fcr viele zweitrangig und bedeutungslos erscheint, ist sie f\u00fcr andere eine wichtige Entscheidung. Kurz gesagt sind wir nicht sicher, ob die Farbe einen Unterschied macht oder nicht. Es ist unklar, ob Deine Wahl bez\u00fcglich der Befiederungs Farbe zur Folge hat, dass Du im Wald entdeckt wirst. Kann Wild Deine Vanes in den Farben Flo-Yellow und Rot sehen? Vielleicht. Vielleicht sind braune und gr\u00fcne Befiederung die beste Wahl f\u00fcr die Bogenjagd aber wir k\u00f6nnen uns da nicht sicher sein. Allerdings k\u00f6nnen wir uns sicher sein, welche Farben Menschen am besten sehen k\u00f6nnen. Jeder Bogensch\u00fctze hat die Erfahrung gemacht, dass Pfeile scheinbar im kurzen Gras oder Laub verschwunden sind und selbst nach ausgiebiger Suche nicht zu finden waren. Und wenn man sie doch wiederfindet, dann liegt das h\u00f6chstwahrscheinlich nur an der Farbe der Befiederung. Grelle Farben, vor allem Farben, die sich von den nat\u00fcrlichen Farben abheben (wie pink und blau) sind in der Natur leicht wiederzufinden.<br \/>\nWir k\u00f6nnen Dir nicht sagen, welche Farben f\u00fcr Dich am besten sind, aber wir k\u00f6nnen Dir sagen, was andere Leute kaufen. Die beliebteste Farbkombination ist bei weitem \u201eFlo-Green\u201c und \u201eFlo-Orange\u201c. Wei\u00df, Rot und Gelb sind ebenfalls beliebt, reichen aber nicht an \u201eFlo-Green\u201c und \u201eFlo-Orange\u201c. Wenn wir Befiederungsmaterial bestellen, vervierfachen wir die Menge f\u00fcr diese Farben im Vergleich zu den anderen. Die unbeliebteste Farbe ist braun. Niemand hat jemals braun gew\u00e4hlt. Wir haben deshalb vor ein paar Jahre damit aufgeh\u00f6rt Braun zu bevorraten. Es mag einfach niemand braun.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<\/div>\n<div id=\"tab_masse,-gewicht-und-kinetische-energie\" class=\"panel entry-content\" role=\"tabpanel\" aria-labelledby=\"tab-masse,-gewicht-und-kinetische-energie\">\n<h2>Pfeilgewicht und Sicherheitsstandards<img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/www.huntersfriend.com\/assets\/images\/arrowselection406.jpg\" alt=\"arrow mass and kinetic energy discussion support photo 406\" align=\"right\" \/><\/h2>\n<h3>Die Grundlagen<\/h3>\n<p>Das endg\u00fcltige Gewicht Deines fertigen Pfeiles ist ebenfalls sehr wichtig. Pfeile, die zu schwer sind fliegen zu kurz und verlieren zu viel Reichweite. Leichtere Pfeile fliegen schneller, aber zu leichte Pfeile k\u00f6nnen Deine Ausr\u00fcstung besch\u00e4digen. Du musst also ein oder zwei Sachen \u00fcber das Thema Pfeilgewicht und die Sicherheitsstandards der Branche wissen, bevor Du anf\u00e4ngst Dich mit den GPI Spezifikationen zu besch\u00e4ftigen.<br \/>\nWie schwer sollte Dein fertiger Pfeil sein? Das kommt darauf an. Lass uns oben anfangen. Das Gewicht eines Pfeils (so wie das eines Geschosses) wird \u00fcblicherweise in GRAINS gemessen. Grains (gr) und Gramm (g) sind komplett unterschiedliche Messeinheiten. Bringe sie also nicht durcheinander. Das Grain ist eine englische Ma\u00dfeinheit &#8211; angelehnt an das Gewicht eines Gerstenkorns. Ein Gramm ist eine metrische Einheit. Lass uns also erst mal das Gramm vergessen und mit den Grains fortfahren. Ein Grain ist eine sehr kleine Gewichtseinheit (1\/7000 eines Pfund), wenn Du also in der Lage sein m\u00f6chtest Deine Pfeile genau zu wiegen, wirst Du eine spezielle Waage brauchen. Du kannst eine spezielle Bogensch\u00fctzen Waage, die extra in Grains kalibriert ist, f\u00fcr unter 50\u20ac kaufen. Wenn Du aber kundenspezifische Pfeile bei Hunter\u2019s Friend EU kaufst, \u00fcbernimmt das einer unserer professionellen Pfeilbauer und Du erh\u00e4ltst Deine Pfeile bereits gewogen und zertifiziert.<\/p>\n<h3>Sind leichtere Pfeile besser?<\/h3>\n<p>Das ist stets ein hei\u00df diskutiertes Thema. Bevor wir in die Thematik eintauchen, solltest Du verstehen, dass leichtere Pfeile schneller und auf einer gestreckteren Flugbahn fliegen. Ein schnellerer Pfeil dringt nicht unbedingt besser ein, aber er kommt schneller bei dem Ziel an. F\u00fcr einige Bogenj\u00e4ger und 3D Sch\u00fctzen ist dies ein wesentlicher Vorteil. Ein Bogen, der sehr schnell schie\u00dft wird oftmals als \u201eflach schie\u00dfend\u201c beschrieben. Das \u201eflach\u201c bezieht sich auf die nat\u00fcrliche regenbogenf\u00f6rmige parabolische Flugbahn, die ein Pfeil zwangsl\u00e4ufig zur\u00fccklegt. Ein schnellerer Pfeil fliegt mit einem weniger wahrnehmbaren Bogen und wird deshalb als \u201eflach\u201c schie\u00dfend beschrieben, obwohl \u201eflacher\u201c eine pr\u00e4zisere Bezeichnung w\u00e4re. So oder so, ein schneller, flach schie\u00dfender Pfeil ist genau das, was viele Sch\u00fctzen bei einem Bogenjagd- oder 3D-Bogen wollen. Aktuell gilt, dass sich Geschwindigkeit verkauft. Richtig oder Falsch, es ist Fakt.<br \/>\nWie in vielen anderen Branchen auch, stehen Bogenhersteller unter permanentem Druck die Dinge schneller zu machen. Das Ergebnis ist, dass jedes Jahr eine Reihe neuer Rekorde pr\u00e4sentiert wird. Leichtere Pfeilsch\u00e4fte, bessere Sehnenmaterialien, effizientere Bogendesigns, Komponenten, die Reibung verringern usw.<br \/>\nWieder einmal gibt es eine gewisse Uneinigkeit zu diesem Thema und wir pr\u00e4sentieren gleich die Pro und Kontra Argumente, aber der Grundgedanke ist, dass leichtere Pfeile schneller fliegen &#8211; manchmal bedeutend schneller. Schwere Pfeile fliegen langsamer. Wenn Du also willst, dass Dein Bogen \u201eflach\u201c schie\u00dft, sind leichtgewichtige Pfeile ein Muss f\u00fcr Dich, aber wie immer muss man auch hier Abstriche machen.<img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/www.huntersfriend.com\/assets\/images\/arrowselection407.jpg\" alt=\"arrow mass and kinetic energy discussion support photo 407\" align=\"right\" \/><\/p>\n<h3>Gibt es eine Grenze? Wie leicht ist zu leicht?<\/h3>\n<p>Einen zu leichten Pfeil zu schie\u00dfen kann gef\u00e4hrlich sein und zwar f\u00fcr Dich und Deinen teuren Compoundbogen. Einen zu leichten Pfeil zu schie\u00dfen hat die gleiche Auswirkung wie einen Bogen trocken abzufeuern. Ohne ausreichendes Pfeilgewicht bewegen sich die Sehne und die Wurfarme Deines Bogens zu schnell und zu brutal. Es ist, als w\u00fcrde man das Gaspedal im Auto im Leerlauf voll durchtreten. Der Bogen braucht den Widerstand des Pfeiles um verlangsamt zu werden, damit er nicht \u201e\u00fcberdreht\u201c. Nat\u00fcrlich fliegt ein untergewichtiger Pfeil wie eine Rakete und erzeugt eine unglaubliche Geschwindigkeit, aber jeder der das macht sucht f\u00f6rmlich nach Problemen. Moderne Compoundb\u00f6gen sind kein Spielzeug. Sie erzeugen eine unglaubliche Menge an Energie und sollten mit dem gleichen Respekt gehandhabt werden, wie jede andere gef\u00e4hrliche Waffe auch. Die gro\u00dfe Mehrheit der ernsthaften Compoundbogen Fehler werden nicht durch Produktionsfehler ausgel\u00f6st, sondern indem ein Bogen trocken abgefeuert wird oder deutlich zu leichte Pfeile verschossen werden. Wir empfehlen also zu Deiner eigenen Sicherheit und im Sinne der Langlebigkeit Deines Bogens, dass Du Dich an die IBO Standards bez\u00fcglich des minimalen Pfeilgewichtes h\u00e4ltst.<\/p>\n<h3>Der Gro\u00dfe 5 GR\/LB Standard<\/h3>\n<p>Die International Bowhunting Organization (Internationale Bogenjagd Organisation = IBO) legt einen Standard von 5 Grain pro Pfund fest, an die man sich leicht halten kann. Das Pfeilgewicht in Grains muss mindestens das f\u00fcnffache von dem Auszugsgewicht des Bogens betragen. Ein 60# Bogen sollte also keine Pfeile verschie\u00dfen, die leichter als 300 (5&#215;60) Grains sind. Denkbar einfach. Eine andere Autorit\u00e4t in der Bogenbranche, die Archer Trade Assosciation (Bogen Handels Gesellschaft; ehemals AMO) ver\u00f6ffentlicht ebenfalls eine Tabelle mit empfohlenen Pfeilgewichten, die AMO Minimum Pfeilgewicht Tabelle. Die AMO Tabelle ist etwas komplexer und ber\u00fccksichtigt mehr Variablen (Standh\u00f6he, Effizienz des Bogens, Rollendesign, Auszugsl\u00e4nge, usw.) aber sie wird heutzutage weniger verwendet. Wenn Du einen modernen Compoundbogen aus den letzten 15 Jahren oder so hast, ist es wahrscheinlich am sichersten anzunehmen, dass der IBO Standard zutrifft. Da das IBO Standard Mindest Pfeilgewicht auch f\u00fcr 3D Parcours gilt, entscheiden sich viele Wettkampfsch\u00fctzen f\u00fcr exakt 5 Grains pro Pfund. Auf diese Weise sind sie innerhalb der Regul\u00e4ren und erzielen trotzdem die schnellstm\u00f6gliche Pfeilgeschwindigkeit. Bogenj\u00e4ger hingegen w\u00e4hlen oft etwas moderatere Pfeilgewichte &#8211; aber nicht immer. So oder so, sei Dir dieser festen Minimumregel bewusst und schie\u00dfe niemals zu leichte Pfeile!<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/www.huntersfriend.com\/assets\/images\/arrowselection815.jpg\" alt=\"ibo minimum arrow weight chart\" border=\"0\" \/><\/p>\n<h3>Fisch und Wild Gesetze<\/h3>\n<p>Wir empfehlen dringend, dass Du Dich mit den lokalen Gesetzen und Regeln befasst, bevor Du Jagdpfeile bestellst. Ein paar Staaten verlangen ein Mindestgewicht und\/ oder ein minimales GPI bei Jagdpfeilen, damit sie zul\u00e4ssig sind. Halte Dich stets an die Gesetze und Regeln Deines Staates und bedenke, dass sich diese j\u00e4hrlich \u00e4ndern k\u00f6nnen. Als waidgerechter J\u00e4ger ist es Deine Pflicht mit den aktuellen \u00f6rtlichen Gesetzen vertraut zu sein und sicherzustellen, dass Deine Ausr\u00fcstung die Anforderungen erf\u00fcllt.<\/p>\n<h3>Geschwindigkeit! Glorreiche Geschwindigkeit!<\/h3>\n<p>Schnelle Autos, schnelle Computer, schnell trocknende Farbe, schnell wirkende Unkrautvernichter, wenn etwas schnell ist, lieben wir es. Und wenn es um Bogensport Ausr\u00fcstung geht, ist das nicht anders. Zeig einem Mann einen neuen Bogen und seine erste Frage ist wahrscheinlich \u201eWie schnell schie\u00dft der?\u201c<br \/>\nRichtig oder Falsch, Geschwindigkeit ist eine der Haupt\u00fcberlegungen f\u00fcr die meisten Bogensch\u00fctzen. Und es ist gro\u00dfartig zu sehen, wie die Fortschritte bei Materialien und Design die heutigen Compoundb\u00f6gen besser, schneller und angenehmer zu schie\u00dfen als alles zuvor, gemacht haben. Nat\u00fcrlich wird es immer ein paar Andersdenker geben, die behaupten, dass sie sich nicht f\u00fcr die Geschwindigkeit interessieren, aber Markttrends l\u00fcgen nicht. Bogen Kunden nutzen die neuen Innovationen und kaufen massenhaft high-Performance B\u00f6gen und Zubeh\u00f6r, dass die Geschwindigkeit verbessert. Und nichts birgt einen so vorhersehbaren und signifikanten Anstieg der Geschwindigkeit wie ein gutes Set leichtgewichtiger Carbonpfeile. Lass uns nun also die Vor- und Nachteile von leichten Pfeilen besprechen. Lass uns herausfinden, wo sie helfen, wo sie wehtun und wo sie einfach keinen Unterschied machen. <img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/www.huntersfriend.com\/assets\/images\/arrowselection203.jpg\" alt=\"question icon\" align=\"right\" \/><\/p>\n<h3>Pfeilgewicht vs. Geschwindigkeit<\/h3>\n<p>Wenn alle anderen Variablen konstant bleiben, hat die Pfeilgeschwindigkeit ein entgegengesetztes Verh\u00e4ltnis zum Pfeilgewicht. Nat\u00fcrlich gibt es einen Punkt von abnehmenden Skalenertr\u00e4gen, aber mit zunehmendem Pfeilgewicht nimmt die Pfeilgeschwindigkeit ab. Dein Bogen erzeugt nur eine bestimmte Menge an Energie (abh\u00e4ngig von der Einstellung) und er nutzt diese Energie um den Pfeil in Bewegung zu versetzen. Je weniger der Pfeil wiegt, desto schneller kann ihn die Energie beschleunigen lassen. Je schwerer der Pfeil ist, desto weniger Beschleunigung wird erreicht. Interessanterweise \u00fcbertr\u00e4gt ein Bogen seine Energie effizienter auf einen schwereren Pfeil als auf einen leichten (mehr dazu in K\u00fcrze). Nichtsdestotrotz, die Regel gilt, leichtere Pfeile fliegen schneller, schwerere Pfeile fliegen langsamer. Aber wie viel? Wir zeigen es Dir\u2026<\/p>\n<h3>Beispiel aus der echten Welt<\/h3>\n<p>Um diesen Punkt zu illustrieren haben wir 7 Pfeile von 350 bis 500 Grains in Schritten von exakt 25 Grains vorbereitet. Wir haben einen PSE Stinger-X Vorf\u00fchrbogen aus unserem Gesch\u00e4ft genommen und uns zu unserem Chronographen begeben. Der Bogen war auf exakt 70 Pfund und 29\u201c Auszugsl\u00e4nge eingestellt. Wir haben dann jeden Testpfeil durch den Chronographen geschossen und die Ergebnisse aufgezeichnet. Es ging uns nicht um einen ernsthaften wissenschaftlichen Geschwindigkeitstest, sondern mehr darum das Verh\u00e4ltnis von Gewicht und Geschwindigkeit zu illustrieren und die Ergebnisse waren sehr vorhersehbar. Wie Du sehen kannst, nimmt die Geschwindigkeit mit zunehmendem Pfeilgewicht ab. Wenn Du die Kinetische Energie berechnest, f\u00e4llt Dir wahrscheinlich auf, dass das Verh\u00e4ltnis mathematisch nicht absolut antiproportional linear ist, aber der Trend ist klar. Verstanden? Ist schneller zwangsl\u00e4ufig besser? <img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/www.huntersfriend.com\/assets\/images\/arrowselection408.jpg\" alt=\"arrow mass and kinetic energy discussion support photo 408\" align=\"right\" \/><\/p>\n<h3>Es kommt darauf an, wie man es betrachtet<\/h3>\n<p>Du wirst feststellen, dass leichte Pfeile in Bezug auf Genauigkeit einige \u00fcberraschende Vorteile haben. Egal wie schnell ein Pfeil ist, er verliert ab dem Moment, wo er den Bogen verl\u00e4sst an Geschwindigkeit. Er unterliegt letztendlich dem Einfluss von Erdanziehung und Luftwiderstand und seine Flugbahn f\u00e4llt immer Richtung Erde ab. Pfeile, die schneller fliegen, haben eine flachere Flugbahn als langsame Pfeile. Deshalb m\u00fcssen Bogensch\u00fctzen, die schnelle Pfeile schie\u00dfen f\u00fcr weitere Distanzen weniger korrigieren, da diese auf der gleichen Distanz weniger abfallen.<br \/>\nWir sagen nicht, dass langsamere Pfeile weniger berechenbar fliegen &#8211; ganz im Gegenteil. Was die Vorhersehbarkeit betrifft, ist ein langsamer Pfeil genau so pr\u00e4zise wie ein schneller Pfeil. Ein schnellerer Pfeil vergibt es Dir nur eher, wenn Du Dich bei der Distanz ein wenig versch\u00e4tzt. Wenn Du die Entfernung zum Ziel auf 25 Meter sch\u00e4tzt und es eigentlich 30 Meter weit weg ist, trifft ein schneller Pfeil zwar etwas tiefer als erwartet, aber er verfehlt das Ziel um weniger als ein langsamer Pfeil. Da ein schwerer Pfeil schneller f\u00e4llt kann eine Fehleinsch\u00e4tzung um 5 Meter einen deutlich drastischeren Fehlschuss bedeuten. Wenn Du also ein J\u00e4ger oder Wettkampf 3D Sch\u00fctze bist, dann wirst Du feststellen, dass leichtere Pfeile Dir etwas mehr vergeben, wenn Du die Distanz falsch einsch\u00e4tzt. Nat\u00fcrlich gibt es keinen Vorteil, wenn Du immer auf eine bekannte Entfernung schie\u00dft, aber das ist keine Bogenjagd.<\/p>\n<h3>Dem Pfeil wegtauchen<\/h3>\n<p>J\u00e4ger stellen au\u00dferdem fest, dass schnellere Pfeile dem Wild weniger Gelegenheit lassen sich aus der Position zu bewegen. Wenn Du einen Pfeil auf ein St\u00fcck Wild verschie\u00dft, ist das Ger\u00e4usch des Bogens deutlich schneller (ca. 1100 fps) als der Pfeil. Das Wild wird das Ger\u00e4usch des Bogens also definitiv h\u00f6ren, bevor der Pfeil trifft. W\u00e4hrend dieser Zeit hat das Wild die kurze Gelegenheit einen Satz zu machen, zu springen, sich zu ducken oder sich auf eine andere Art aus der Ziellinie zu bewegen. Beunruhigte Hirschartige ducken sich zum Beispiel um einen Sprung vorzubereiten. Dieses Ducken l\u00e4sst sie so aussehen, als w\u00fcrden sie versuchen sich vor dem Pfeil weg zu ducken, dabei spannen sie ihre Muskeln nur f\u00fcr den Sprung und die Flucht an. Die Folge ist, dass Bogenj\u00e4ger das Ziel oft oberhalb verfehlen, den Pfeil also \u00fcber den R\u00fccken hinweg schie\u00dfen oder oberhalb der vitalen Organe treffen. Nat\u00fcrlich spielen einige Faktoren eine Rolle (wie vorsichtig und wie athletisch die Wildart ist, die Distanz und der Winkel des Ziels, die Lautst\u00e4rke Deines Bogens usw.), die alle beeinflussen k\u00f6nnen, wie schnell ein St\u00fcck Wild auf das Ger\u00e4usch Deines Schusses reagiert. Aber eins steht fest. Je schneller der Pfeil am Ziel ankommt, desto weniger Zeit hat das Wild um auf das Ger\u00e4usch zu reagieren. In diesem Fall ist schneller also wirklich besser. <img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/www.huntersfriend.com\/assets\/images\/arrowselection409.jpg\" alt=\"arrow mass and kinetic energy discussion support photo 409\" align=\"right\" \/><\/p>\n<h3>Mehr Geschwindigkeit bedeutet meistens mehr Lautst\u00e4rke<\/h3>\n<p>Wir verderben nat\u00fcrlich nur ungern die Freude, aber hohe Pfeilgeschwindigkeiten haben unliebsame Nebeneffekte &#8211; wie mehr Lautst\u00e4rke. Das ist naheliegend, da schnellere Objekte die Luft mehr verwirbeln, aber das ist nicht alles. B\u00f6gen geben weniger Energie an leichte Pfeile als an schwere Pfeile ab und das bedeutet, dass etwas mehr Energie \u00fcbrig bleibt um ungewollte Ger\u00e4usche zu erzeugen. Wenn Du daran zweifelst, nimm einen 1.000 Grain Glasfaser Pfeil f\u00fcr das Bogenfischen und verschie\u00dfe Ihn mit Deinem Compoundbogen. Du wird feststellen, dass Dein Bogen kaum ein Fl\u00fcstern von sich gibt. Das bedeutet nat\u00fcrlich nicht, dass +\/- 50 Grains einen drastischen Unterschied machen. Der wahrnehmbare Unterschied variiert von Bogen zu Bogen und wenn Du einen hochwertigen modernen Bogen schie\u00dft, der ohnehin schon sehr leise ist, dann wird der Unterschied minimal sein. Andererseits, wenn Dein Bogen ohnehin schon laut ist, auch wenn Du extrem schwere Aluminiumpfeile verschie\u00dft, dann werden ultraleichte Carbonpfeile definitiv richtig L\u00e4rm verursachen.<\/p>\n<h3>Die Bestie z\u00e4hmen<\/h3>\n<p>Das Ger\u00e4usch eines Bogens h\u00e4ngt von vielen Faktoren ab, von denen Du manche kontrollieren kannst. Wenn Du penibel darauf achtest die Anzugsdrehmomente zu erhalten und Dein Bogen mit Sehnend\u00e4mpfer\/ -stops, D\u00e4mpfern und hochwertigen Stabilisatoren ausgestattet ist, dann werden Ger\u00e4usche kein Problem sein. Trotzdem sind Ger\u00e4usche ein wichtiger Faktor f\u00fcr Bogenj\u00e4ger und Du wirst die Vorteile einer flacheren Flugbahn gegen lautere Ger\u00e4usche abw\u00e4gen m\u00fcssen. \u00dcblicherweise w\u00e4hlen Bogenj\u00e4ger, die moderne Ausr\u00fcstung nutzen, NICHT die leichtesten Sch\u00e4fte. Bogenj\u00e4ger bevorzugen tendenziell eher Sch\u00e4fte im mittleren Gewichtsbereich (Easton Bloodline, Gold Tip Hunter, Beman ICS Hunter, CX Predators, usw.), die moderate Pfeilgewichte ergeben, wenn sie komplettiert sind. Und obwohl es nicht die eine Formel gibt um jeder Bogenjagd Anwendung gerecht zu werden, bestellt unser durchschnittlicher Pfeil-Kunde (f\u00fcr M\u00e4nner Jagdb\u00f6gen) Pfeile mit einem Gewicht von ca. 400 Grains. Wenn Du kein J\u00e4ger bist, ist das Ger\u00e4usch Deines Bogens egal. F\u00fcr das Wettkampf 3D Schie\u00dfen, wo Lautst\u00e4rke und Penetration absolut keinen unterschied machen, sind leichter Pfeile mit einer flachen Flugbahn definitiv besser. Aber wenn Du ein Bogenj\u00e4ger bist, musst Du Geschwindigkeit und Kinetische Energie gegeneinander abw\u00e4gen.<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/www.huntersfriend.com\/assets\/images\/arrowselection204.jpg\" alt=\"question icon\" align=\"right\" \/><\/p>\n<h3>Mann, o Mann! Die Auftreffenergie &#8211; Debatte<\/h3>\n<p>Hier wird die Debatte unter Enthusiasten hitzig. Bei ansonsten konstanten Variablen erzeugt ein Bogen mehr Auftreffenergie, wenn schwerere Pfeile verschossen werden. Manche Bogenjagd Enthusiasten lassen deshalb alle Vorteile eines schnelleren Pfeiles und einer flacheren Flugbahn au\u00dfer acht und behaupten, schwerere (und somit tiefer eindringenden) Pfeile seien die ethischste Wahl. Wir als ethische Bogenj\u00e4ger k\u00f6nnen dem nicht g\u00e4nzlich widersprechen, aber wir m\u00fcssen auch diesen Aspekt in Relation setzen. Mathematisch gesehen gibt es zweifelsohne einen Unterschied. Die Frage ist also, ist der Unterschied gro\u00df genug um bei der Jagd eine Rolle zu spielen? Oder ist diese Debatte rein akademisch? Um diese Frage zu verstehen m\u00fcssen wir uns die Grunds\u00e4tze der Physik anschauen. Wie viel Penetration oder Auftreffenergie ein Projektil hat, wird generell in ft-lbs an kinetischer Energy angegeben. Pfeile, die das Ziel mit mehr kinetischer Energie treffen, dringen tiefer ein, als Pfeile mit weniger kinetischer Energie. Kinetische Energie ist die Energie der Bewegung. Jedes Objekt, das sich bewegt hat kinetische Energie. Das ist nicht wirklich schwer zu berechnen. Kinetische Energie h\u00e4ngt nur von zwei Variablen ab: Der Masse und der Geschwindigkeit des bewegten Objektes. Wenn wir die Daten von unserem PSE Stinger-X Test in ft-lbs an kinetischer Energie umrechnen, dann k\u00f6nnen wir best\u00e4tigen, dass der Bogen Energie effizienter auf schwerere Pfeile \u00fcbertr\u00e4gt. Ok. Aber sind diese zus\u00e4tzlichen ft-lbs entscheidend? Musst Du \u00fcberhaupt das letzte ft-lb herausholen, das geht? Ist der Verlust an Pfeilgeschwindigkeit die zus\u00e4tzliche Auftreffenergie wert? Das sind Fragen, die Du f\u00fcr Dich selbst beantworten musst. Hier sind ein paar Denkanst\u00f6\u00dfe dazu.<\/p>\n<h3>Bedenke, was Dein Ziel ist<\/h3>\n<p>Bevor Du eine Entscheidung bez\u00fcglich der Auftreffenergie &#8211; Debatte triffst, solltest Du bedenken, was Dein Ziel ist und wie viel Energie notwenig ist diese Wildart ethisch mit dem Bogen zu erlegen. Wenn du kleinere athletische Wildarten wie zum Beispiel Pronghorn Antilopen bejagst, die extrem vorsichtig und nerv\u00f6s sind, ist ein schneller Pfeil mit Sicherheit besser. F\u00fcr kleiner Wildarten ben\u00f6tigst Du nicht so viel Auftreffenergie, also verbessert ein Pfeil, der das Ziel schnell erreicht definitiv Deine Chancen auf Erfolg. Wenn Du andererseits einen 600 lb. Wapiti bejagst, machst Du Dir weniger Gedanken, dass sich dieser vor Deinem Sehnenschlag duckt, als um die bestm\u00f6gliche Eindringtiefe. Wenn Du also gro\u00dfe, schwere Wildarten bejagst, kann ein schwererer Pfeil Deine Erfolgschancen verbessern. Wie so viele Themen im Bogensport ist die Geschwindigkeit vs. Kinetische Energie Debatte endlos. Jeder J\u00e4ger scheint seine eigene Meinung bez\u00fcglich der richtigen Techniken, Strategien und Ethik f\u00fcr die Bogenjagd auf Hochwild zu haben und was f\u00fcr den einen gilt, gilt nicht zwangsl\u00e4ufig auch f\u00fcr den anderen. Aber mach keinen Elefanten aus einer M\u00fccke. Wenn Du einen modernen Compoundbogen mit 70+ ft-lbs kinetischer Energie hast und Du nur Wei\u00dfwedelhirsche bejagst, ist die Geschwindigkeit vs. Kinetische Energie Debatte weitestgehend akademisch. Egal was Du schie\u00dft, Du wirst quasi immer doppelt so viel Energie haben, wie n\u00f6tig ist um Hirsche zu erlegen. Tats\u00e4chlich h\u00e4ttest Du mit 70+ ft-lbs sogar reichlich Energie f\u00fcr die gr\u00f6\u00dften Nordamerikanischen Wildarten. Aber wenn Dein Bogen nicht so stark ist, Du ein geringes Zuggewicht oder eine kurze Auszugsl\u00e4nge schie\u00dft, ist die Frage nach der Kinetischen Energie vielleicht einen Gedanken Wert.<br \/>\nNach Easton\u2019s Tabelle ist die Kinetische Energie, die ben\u00f6tigt wird abh\u00e4ngig von der Wildart, die Du bejagen willst. Logischerweise je gr\u00f6\u00dfer die Wildart, desto mehr Energie ist n\u00f6tig. Und unabh\u00e4ngig von der Kraft Deines Bogens musst Du immer noch das Ziel treffen. Wenn Du das Wild in die Schulter triffst, sieht es in keinem Fall gut aus, aber wenn Du Deinen Teil erf\u00fcllst, ist die Tabelle von Easton ein guter Anhaltspunkt. Nat\u00fcrlich sind dies nur Empfehlungen und kein Garant f\u00fcr Erfolg.<img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/www.huntersfriend.com\/assets\/images\/arrowselection410.jpg\" alt=\"arrow mass and kinetic energy discussion support photo 409\" align=\"right\" \/><\/p>\n<h3>Empfohlene Kinetische Energie<\/h3>\n<p>15-25 ft-lbs &#8211; Kleine Wildarten (Kaninchen, Hase usw.)<br \/>\n25-41 ft-lbs &#8211; Mittlere Wildarten (Rehe, Antilopen usw.)<br \/>\n42-65 ft-lbs &#8211; Gro\u00dfe Wildarten (Wapiti, Schwarzb\u00e4r, Wildschweine usw.)<br \/>\n65-80 ft-lbs &#8211; Schussharte Wildarten (B\u00fcffel, Grizzlyb\u00e4r, Elch usw.)<\/p>\n<p>Um das in Verh\u00e4ltnis zu setzen, denke zur\u00fcck an unseren PSE Stinger-X Test. W\u00e4re unser Bogen In der Lage Wei\u00dfwedelhirsche zu erlegen? Nach der Tabelle schon, problemlos sogar. Ein gut platzierter Pfeil, der mit 70+ ft-lbs Kinetischer Energie auftrifft ist generiert sehr sicher Ausschuss bei Hirschartigen und hat immer noch reichlich Restenergie. Der Vorteil der zus\u00e4tzlichen Auftreffenergie k\u00f6nnte also als Overkill bezeichnet werden. Aber wie viele Bogenj\u00e4ger bereits wissen, geschehen die Dinge nicht immer wie geplant. Manchmal kann etwas zus\u00e4tzliche Energie hilfreich sein.<br \/>\nNochmal, das ist eine pers\u00f6nliche Entscheidung. Wenn Du glaubst, dass diese zus\u00e4tzlichen ft-lbs einen wesentlichen Unterschied machen k\u00f6nnen, nimm etwas mehr Schaftgewicht.<\/p>\n<h3>Die Streber-Physik<\/h3>\n<p><strong>Wie wird kinetische Energie berechnet?<\/strong><br \/>\nDie kinetische Energie (KE) eines Pfeiles kann berechnet werden, indem man die Formel KE=(mv\u00b2)\/450,240 anwendet, wobei m das Pfeilgewicht in Grains ist und v die Pfeilgeschwindigkeit in fps. Wenn Du Dich noch an die Grundlagen der Physik erinnerst, wei\u00dft Du, dass die Formel zur Berechnung der KE normalerweise mv\u00b2\/2 ist, aber die KE Formel der Bogensch\u00fctzen beinhaltet die spezielle Umrechnung (\/450,240), die alle Einheiten konvertiert und so v &amp; m in fps &amp; Grains umwandelt. Alles, was Du tun musst ist die Geschwindigkeit zu quadrieren, mit dem Pfeilgewicht zu multiplizieren und das Ergebnis durch 450,240 zu teilen. Einfach! Hier ist ein Beispiel: Lass uns annehmen, dass unser Bogen einen 400 Grain Pfeil mit einer respektablen Geschwindigkeit von 250 fps verschie\u00dft, dann lautet die Berechnung der Auftreffenergie folgenderma\u00dfen:<br \/>\nKE = (mv\u00b2)\/450,240.<br \/>\nKE = [(400)(250\u00b2)]\/450,240<br \/>\nKE = [(400)(62.500)]\/450,240<br \/>\nKE = 25.000.000\/450,240<br \/>\nKE = 55,53 ft-lbs<\/p>\n<h3>Was ist mit dem Impuls?<\/h3>\n<p>Im Schie\u00dfsport wird die kinetische Energie weithin als Standard zur Beschreibung der Energie oder Kraft, die ein Projektil in das Ziel bringen kann, akzeptiert. Es gibt praktisch keine Diskussion innerhalb der Branche, dass dies das ungeeignetste mathematische Modell ist. Wir f\u00fchlen uns trotzdem verpflichtet den Impuls hier zu erw\u00e4hnen, bevor wir fortfahren. Kinetische Energie und Impuls sind nicht das gleiche. Vor ein paar Jahren haben wir einen Brief von einem Herren erhalten, der darauf bestand, dass kinetische Energie NICHT die beste mathematische Vorhersage von der Eindringtiefe eines Pfeiles bei der Jagd mit Pfeil und Bogen sei. Er merkte an, dass der Branchenstandard die kinetische Energie anzugeben kurzsichtig sei, da der Vorteil der Geschwindigkeit durch das quadrieren der Geschwindigkeit in der Gleichung (die wir uns \u00fcbrigens nicht ausgedacht haben) \u00fcberbewertet wird und das KE Modell sich besser auf Hochgeschwindigkeits-Projektile wie Gewehrkugeln anwenden l\u00e4sst. Er hat (recht ausf\u00fchrlich) erkl\u00e4rt, dass Impuls eindeutig das bessere Modell f\u00fcr den Bogensport sei.<br \/>\nIn \u00fcber 16 Jahren in dieser Branche ist uns noch nie ein Produkt untergekommen, das in Kilogramm Metern pro Sekunde bewertet wurde. Aber um nichts unerw\u00e4hnt zu lassen\u2026.<\/p>\n<h3>Impuls vs. Kinetische Energie<\/h3>\n<p>Wir haben etwas recherchiert und er hatte Recht. Es gibt anscheinend ein paar Bogensport Enthusiasten, die anscheinend dar\u00fcber diskutieren, dass KE nicht die beste Messung sei um die Eindringtiefe eines Pfeiles bei der Jagd mit Pfeil und Bogen vorherzusagen. Allerdings sind sie nicht viele. Der Impuls Streit lautet folgenderma\u00dfen:<br \/>\n-&gt; Kinetische Energie = Gewicht x Geschwindigkeit x Geschwindigkeit \/ 2<br \/>\n-&gt; Impuls = Gewicht x Geschwindigkeit<br \/>\nDa die Geschwindigkeit in der Impuls Formel nicht quadriert wird, spielen Pfeilgewicht und -geschwindigkeit eine \u00e4hnlich gro\u00dfe Rolle. Der Impuls nimmt zu, wenn die Geschwindigkeit zunimmt. In dem KE Modell steigt die Energie als Quadrat der Geschwindigkeit an. Wenn Du unsere Tabelle also neu berechnest um den Impuls anzugeben ist der Energieunterschied (zwischen leichten und schweren Pfeilen) deutlich signifikanter. Die schwersten Pfeile haben einen bedeutend h\u00f6heren Impuls (23% mehr im Vergleich zu 6% mehr bei Verwendung unseres PSE Stinger-X Beispiels) und Du k\u00f6nntest deshalb davon ausgehen, dass schwerere Pfeile in der Tat deutlich mehr Eindringtiefe bei der Jagd haben. Klingt logisch oder? Tats\u00e4chlich w\u00e4re die Verwendung dieses mathematischen Modells ein Schlag in das Gesicht f\u00fcr jeden Liebhaber von Geschwindigkeit. Es w\u00e4re schwer zu behaupten, dass leichtere Pfeile besser sind, wenn sie tats\u00e4chlich 23% weniger Eindringtiefe beim Ziel bedeuten. Das w\u00e4re ein wesentliches Opfer.<br \/>\nWir haben diese Idee einigen Ingenieuren innerhalb der Branche vorgestellt und die haben meistens nur \u00fcber diese These gekichert.<\/p>\n<h3>Gibt es hier einen Physiker?<\/h3>\n<p>Richtig oder falsch, im Schie\u00dfsport gibt es eine Reihe von traditionellen Konventionen bez\u00fcglich technischer Messungen. Und die potentielle T\u00f6tungswirkung eines Projektils (egal ob von einer Schusswaffe oder einem Bogen) wird traditionell als eine Funktion der KE (ft-lbs) angegeben. Deshalb haben die meisten Sch\u00fctzen eine Vorstellung von ft-lbs. Leider wird momentum in kg m\/s oder lb ft\/s angegeben, was die meisten sicherlich verwirren w\u00fcrde. In Anbetracht der drastischen Unterschiede zwischen den zwei Methoden, scheint es unwahrscheinlich, dass KE sich so lange als Standard Modell gehalten hat, wenn es komplett falsch ist. Es gibt viele talentierte Ingenieure und technische Experten in der Bogensport Welt und der Schusswaffen Branche. Also entweder haben die es alle irgendwie verpasst, oder Impuls ist nicht unbedingt anwendbar. Gibt es hier einen Physiker?<\/p>\n<\/div><\/div><\/div>\n\t\t<\/div>\n\t\t\t\t\t<\/div>\n\n\t\n\n<style>\n#row-45130068 > .col > .col-inner {\n  padding: 0px 0px 0px 0px;\n}\n@media (min-width:850px) {\n  #row-45130068 > .col > .col-inner {\n    padding: 0px 0px 0 0px;\n  }\n}\n<\/style>\n<\/div>\n\t\t<\/div>\n\n\t\t\n<style>\n#section_1273317757 {\n  padding-top: 20px;\n  padding-bottom: 20px;\n}\n@media (min-width:550px) {\n  #section_1273317757 {\n    padding-top: 20px;\n    padding-bottom: 20px;\n  }\n}\n<\/style>\n\t<\/section>\n\t\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"","protected":false},"author":50,"featured_media":0,"parent":183060,"menu_order":0,"comment_status":"closed","ping_status":"closed","template":"","meta":{"footnotes":""},"class_list":["post-182880","page","type-page","status-publish","hentry"],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.huntersfriend.eu\/de\/wp-json\/wp\/v2\/pages\/182880","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.huntersfriend.eu\/de\/wp-json\/wp\/v2\/pages"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.huntersfriend.eu\/de\/wp-json\/wp\/v2\/types\/page"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.huntersfriend.eu\/de\/wp-json\/wp\/v2\/users\/50"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.huntersfriend.eu\/de\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=182880"}],"version-history":[{"count":7,"href":"https:\/\/www.huntersfriend.eu\/de\/wp-json\/wp\/v2\/pages\/182880\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":183150,"href":"https:\/\/www.huntersfriend.eu\/de\/wp-json\/wp\/v2\/pages\/182880\/revisions\/183150"}],"up":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.huntersfriend.eu\/de\/wp-json\/wp\/v2\/pages\/183060"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.huntersfriend.eu\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=182880"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}